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«Ein Pferd im Rennen reicht nicht»

AR. Gerade erst wurde Marianne Kleiner für die nächsten vier Jahre in den Nationalrat gewählt - schon spricht die SVP von potentiellen Nachfolgern.

Marianne Kleiner, FDP-Nationalrätin des Kantons Appenzell Ausserrhoden, wird auch die nächsten vier Jahre in Bern politisieren, dies war schon im Oktober dieses Jahres klar. Nun wird frühzeitig an ihrem Sitz gerüttelt: Die SVP Appenzell Ausserrhoden möchte bei den nächsten Nationalratswahlen – im Falle eines Rücktritts von Kleiner schon früher – abermals eine eigene Kandidatur stellen.

«Falls Marianne Kleiner innerhalb der nächsten vier Jahre zurücktritt, wird die SVP einen Kandidaten oder eine Kandidatin stellen», so Edgar Bischof, Fraktionspräsident der SVP Ausserrhoden. «Tritt Marianne Kleiner während ihrer Amtszeit nicht zurück, werden wir in vier Jahren einen Kandidaten ins Rennen schicken.»

Namen will Bischof noch keine verraten – allerdings haben laut dem SVP-Fraktionspräsidenten drei bis vier Ausserrhoder SVP-Politiker oder Politikerinnen Nationalratsambitionen. «Wir werden nicht nur mit einem Pferd ins Rennen gehen», verrät Bischof. «Es wird sich zeigen, wer in dieser Zeit der richtige Kandidat oder die richtige Kandidatin ist. Unterschiedliche Faktoren wirken diesbezüglich auf die Kandidatenauswahl ein, wie beispielsweise die familiäre oder berufliche Situation desjenigen.»

Die Zeit wird zeigen, ob und zu welchem Zeitpunkt die SVP einen Kandidaten ins Rennen schickt – und ob dieser dann tatsächlich Marianne Kleiners Nationalratssitz erben wird. Malolo Kessler

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 18.12.2007 - 13:15:00