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Ein Festival der Offenheit, Toleranz und Neugierde

Krummenau/SG. Nach drei Tagen «Rockbrett» wird ein positives Fazit des Anlasses gezogen.

Vom 27. bis 29. März fand im Kraftwerk Krummenau zum ersten Mal das Festival «Rockbrett» statt, eine von KlangWelt Toggenburg zusammen mit den Betreibern des Kraftwerks Krummenau lanciertes «Musik-Experiment». «Rockbrett» versuchte, Rock ‚n’ Roll und Ländler zu vereinen und als Erfahrung für Musizierende und Publikum weiterzugeben.

Grosse Offenheit

Eröffnet wurde das Festival am Freitagabend mit Willis Wyberkapelle und Miss Moneypenny. Hauptattraktion war jedoch «Bligg», der mit seinem Album 0816 derzeit oft zu hören ist. Zusammen mit seiner Liveband stand er am Samstagabend auf der Bühne. Grossen Anklang fand auch die einheimische Formation Brandhölzler Striichmusig, die zuvor spielte und kaum ihren Ohren traute: Jubelnder und ehrlicher Applaus kam ihnen entgegen und dabei war fast kein «sennischer» oder zumindest «älterer» Zuschauer auszumachen. Einige «ältere» Zuschauer waren jedoch am Freitag zugegen, als Willi Valotti und seine Wyberkapelle spielten.

Offenheit, Toleranz und Neugierde dominierten an diesem Wochenende und liessen die Vereinigung der verschiedenen Klänge, Beats und Reime geschehen.

Gelungener Workshop
Stimmungsvoller Abschluss des Festivals bildeten die Workshops, die am Sonntag-nachmittag stattfanden. Unter der Leitung der bekannten Künstler «Black Tiger» und «Oha lätz» konnten interessierte Jugendliche einen Einblick in Rap, Hip Hop und dem Scratchen erhalten. Mit dabei war auch der junge Musiker Patrick Baer, der den Workshop mit seinem Hackbrett musikalisch begleitete. Gerade dieser Workshop war es denn auch, der versinnbildlichend für die ganze Veranstaltung stand: Junge Musiker aus verschiedenen Sparten übten sich im gemeinsamen Prozess einer Musikerfahrung.

Der Anfang ist gemacht

Der Anfang sei gemacht, resümieren die Initianten Jeremias Meier vom Kraftwerk-Club und Stephan K. Haller von KlangWelt Toggenburg. «Wir konnten auf ein äusserst motiviertes und engagiertes Team zählen, welches sich mit grosser Begeisterung auf dieses Musik-Experiment einliess», meint Stephan K. Haller. Das Ganze lasse sich nun weiter ausbauen. Über eine zweite Auflage im nächsten Jahr wird in den kommenden Wochen entschieden.

St.GallenSt.Gallen / 01.04.2009 - 14:21:48