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Ein Ex-Internationaler als Lückenfüller

Fussball. Happige Vorwürfe an die Adresse des früheren Trainers, Begeisterung über den Coup mit Murat Yakin und gleichzeitig die Suche nach einer echten Lösung für die Zukunft: Beim FC Frauenfeld herrschen bewegte Zeiten.

Auf dem 6. Platz der 2. Liga Interregional liegt Frauenfeld derzeit. Mit dieser Rangierung müssen die Thurgauer nicht unzufrieden sein. Dennoch brodelte es beim Stadtclub schon länger. In Medienmitteilungen ist die Rede von «Differenzen» zwischen dem (inzwischen ehemaligen) Trainer Yannik Schwéry und dem Geschäftsausschuss. Schwérys Informationspolitik gegenüber den Vereinsverantwortlichen sei «mangelhaft» gewesen, sein Verhalten «unberechenbar», die Bereitschaft zur Zusammenarbeit «fehlend». Das Ganze eskalierte in der Winterpause, der Geschäftsausschuss wurde den missliebigen Trainer los.

Die Vakanz nutzte der FC Frauenfeld nun für einen Coup, der ihn schweizweit in die Schlagzeilen brachte. Der Ex-Internationale Murat Yakin wird Cheftrainer auf Zeit. Er spult einige Monate, ab, um danach in die GC-Nachwuchsabteilung zurückzukehren. Dort ist nämlich derzeit kein Platz frei, und Yakin suchte verzweifelt Trainerpraxis. Die kann ihm Frauenfeld bieten. Doch der Verein muss, wenn die Freude über die gelungene Überraschung abgeklungen ist, dringend eine nachhaltigere Lösung suchen. Denn dass Yakin nicht bleibt, selbst wenn sich die Optionen bei GC aus irgendwelchen Gründen zerschlagen sollten, ist klar. Frauenfeld könnte den Basler nicht zahlen.

Heute abend um 17 Uhr wird sich Murat Yakin auf dem Sportplatz Kleine Allmend vor den Medien vorstellen und danach gleich das erste Training der Mannschaft durchführen. Klar ist, dass bis Ende Saison die Resultate des FC Frauenfeld schweizweit Beachtung finden werden. Und zu hoffen bleibt, dass die Thurgauer die Aufmerksamkeit mit guten Resultaten belohnen.

ThurgauThurgau / 25.02.2008 - 08:03:00