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Ein erfolgreiches Jahr

Säntis. Die Säntis-Schwebebahn AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Es resultierte ein Betriebsgewinn von 2,6 Millionen Franken. Insgesamt wurden 462'297 Passagiere befördert.

Das neue Gastronomiekonzept der Säntis-Schwebebahn AG, im vergangenen Jahr erfolgreich eingeführt, hat zum Ziel, das Gastronomieangebote mit Natur- und Kulturerlebnissen zu verbinden. Appenzeller und Toggenburger Spezialitäten stehen im Vordergrund, doch so wie der Blick vom Säntis weit über die lokalen Grenzen hinaus zu fernen Gipfeln führt, bieten die neuen Angebote im Wechsel auch zahlreiche Spezialitäten aus andern Alpenregionen: ein Spezialitäten-Panorama, das sozusagen die Vielfalt und Weite des Säntispanoramas auf dem Teller zum Ausdruck bringt.

So haben sich denn auch die neuen Spezialanlässe – ‹Spitzegnoss›-Abende, Appenzeller Brunch, Vollmond- und Sonnenaufgangsfahrten – sehr gut etabliert. Im vergangenen Jahr mussten keine nennenswerten Störungen oder Betriebsunterbrüche verzeichnet werden. Dank dem kompetenten und gut ausgebildeten Bahnpersonal, insgesamt sind fünf Mitarbeiter als eidg. dipl. Seilbahnfachleute ausgebildet, konnten die meisten der ordentlichen Instandstellungsarbeiten im Verlaufe des Jahres erledigt werden. Der Betrieb wurde lediglich in der zweiten und dritten Januarwoche für spezifische Revisionsarbeiten eingestellt. Mit der Unterzeichnung eines Zusammenarbeitsvertrages und der Übernahme der technischen Leitung der Mühleggbahn in St. Gallen hat die Säntis-Schwebebahn AG im vergangenen Jahr eine interessante neue Aufgabe hinzu gewonnen.

Im Hinblick auf das Projekt ‹Schwägalp 2010› wurden für die Liegenschaft Berghotel Schwägalp die Instandhalteaufwändungen auf das notwendige Minimum beschränkt. Die Verlegung der Starkstromleitung, welche der Säntis-Schwebebahn AG durch das Bauprojekt REKA Dorf in Urnäsch auferlegt worden ist, wurde mit Gesamtkosten von 410’000 Franken abgeschlossen.

Mit dem gewohnt reichhaltigen Veranstaltungskalender konnte auch letztes Jahr wieder dokumentiert werden, dass auf Schwägalp und Säntis das ganze Jahr etwas los ist. Ein besonderer Höhepunkt war 2007 die Ausstellung «Silvester Chläuse», die überdurchschnittlich viele Besucherinnen und Besucher zu einer Fahrt auf den Säntis motivierte.

Neben den zahlreichen eigenen bereits traditionellen Veranstaltungen wie der JazzNight, dem ‹Töff›-Gottesdienst, dem Klassikkonzert – im vergangenen Jahr mit dem Orchester der Südwestdeutschen Philharmonie -, dem wohl schönsten Bergkranzschwingfest der Schweiz oder dem besinnlichen Appenzeller Weihnachtskonzert, konnte der Säntis wiederum für viel Unternehmen, Verbände und Vereine als Plattform und Austragungsort für ihre speziellen Anlässe dienen. Die herausragenden Beispiele waren: die nationale Delegiertenversammlung der CVP auf dem Säntis, die Jubiläumsversammlung des Schweizerischen Turnverbandes oder die Generalversammlung des Schweizerischen Seilbahnverbandes, deren Teilnehmer von der Inspiration und der Besonderheit des aussergewöhnlichen Tagungsortes begeistert waren.

Auch das Angebot im NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis wurde im vergangenen Jahr wieder gezielt erweitert. Mit fünf informativen Thementafeln wird die auch in Fachkreisen als einzigartig geltende Landschaftsgeschichte an besonders interessanten Plätzen erläutert. Der bereits zum zweiten Mal durchgeführte NaturErlebnistag wurde von über 800 Gästen besucht.

Vom Gesamtumsatz von 13,4 Millionen Franken wurden 5,2 Millionen Franken mit der Schwebebahn, 7,3 Millionen Franken mit der Gastronomie und 0,9 Millionen. Franken mit Infrastrukturleistungen erzielt. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Umsatz um 449’000 Franken erhöht werden. Davon sind 345’000 Franken auf die Zunahme des Verkehrsertrages und 66’000 Franken auf die Zunahme des Gastronomieertrages zurückzuführen. Der Betriebsaufwand beläuft sich auf 10,7 Millionen Franken. Davon entfallen 5,7 Millionen Franken auf den Personal- und fünf Millionen Franken auf den Material- und Sachaufwand. Der Betriebserfolg (EBITDA) beträgt 2,6 Millionen Franken oder 20 Prozent des Umsatzes. Nach Vornahme von Investitionen über 585’000 Franken konnte Fremdkapital im Umfange von 2,1 Millionen Franken zurückbezahlt werden.

Dadurch verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 46 auf 51 Prozent. Die Aktie der Säntis-Schwebebahn AG ist nach wie vor sehr beliebt und die Nachfrage hoch. Die Zahl der Aktionärinnen und Aktionäre stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 278 auf nunmehr 6’903. So kann mit gutem Gewissen gesagt werden: Die Säntis-Schwebebahn AG gehört der Bevölkerung rund um den Säntis. ¨¨

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 27.03.2008 - 13:07:00