Ein Appenzeller als FCSG Trainer?
Fussball. Tri-tra-trullalaa, der FC St.Gallen steht (wieder) ohne Trainer da. Wird Heinz Bigler aus Appenzell sein Nachfolger sein?
Die Olma hat nicht einmal begonnen, bereits befinden sich die Grün-Weissen auf Achterbahnfahrt. Gepunktet wurde in dieser Saison noch fast nicht, einen Trainer hat man auch nicht mehr und die Stimmung ist auf dem Gefrierpunkt.
Der Abstieg droht
Das Spekulations-Karussell um den Nachfolger von Ex-Trainer Rolf Fringer dreht sich munter weiter. Nachdem der Espentrainer am Montag per sofort freigestellt wurde, muss nun schleunigst ein Nachfolger her. René Weiler wird das Team vorübergehend coachen. Doch wer hat längerfristig das Vergnügen, die Espen vor dem Abstieg zu retten?
«Fringer war das schwächste Glied der Kette»
Kurze Rückblende: Man schreibt das Jahr 1991. Der FC St.Gallen befindet sich in einer ähnlich bedrohlichen Lage. Damals findet man mit dem Sportlehrer Heinz Bigler eine kurzfristige Lösung. «Ich wurde von der Schule für ein halbes Jahr beurlaubt um die Espen trainieren zu können», erinnert sich der Appenzeller.
Doch was meint Bigler zu den aktuellen Spekulationen? «Irgendwie spürte ich es schon lange, dass es soweit kommen wird», sagt Bigler. Fringer sei eben das schwächste Glied in der Kette. Bigler weiter: «Fringer wusste das auch. Dies hat überhaupt nichts mit seinem Fachwissen zu tun.»
Auch heute beschäftigt sich Bigler noch intensiv mit dem Fussballclub, doch er beobachtet das Geschehen lieber als Fan aus der Ferne.
Ein Appenzeller als Espen-Trainer
«Man sollte niemals nie sagen», erklärt der Sportlehrer auf Anfrage von appenzell24.ch, ob er vielleicht nochmals als Übergangslösung einspringen würde. «Die Aufgabe wäre reizvoll für mich, da ich auch aus der Region bin. Doch ich glaube nicht, dass sie zu mir kommen. Und ob ich als Lehrer so kurzfristig freigestellt werden könnte, müsste abgeklärt werden.»
Ein Trainer muss viel mehr besitzen, als reines Fachwissen. Dies hatte Fringer. Und Bigler weiss, dass das Schlangestehen der möglichen Nachfolger überhaupt keinen Sinn hat. «Denn ich bin mir sicher, dass der Vorstand bereits mögliche Trainer im Visier hat», schliesst Bigler ab, der, wie Fringer nun auch zu, den Ex-Espen Trainer gehört.
Eine Odyssee, bei der es fast nur Verlierer gibt, hat begonnen.



























