Ehefrau zeigt Mann wegen Häuslicher Gewalt an

St. Gallen. Eine Frau zeigte ihren aus Serbien stammenden Mann wegen Häuslicher Gewalt bei der Polizei an.

Kurz nach 22 Uhr erschien eine aus Montenegro stammende 33-jährige Frau am Informationsschalter der Stadtpolizei St. Gallen. In Begleitung ihrer drei aus erster Ehe stammender Kinder erstattete Anzeige wegen Tätlichkeiten gegen ihren jetzigen Ehemann und Vater ihres vierten Kindes. Eine Rötung am rechten Unterarm bestätigten die Aussagen der Frau. Sie gab zu Protokoll, dass sie sich zur Wehr gesetzt habe und darum ihrem Mann in den Unterarm gebissen habe. Der aus Serbien stammende, 2 Jahre ältere Ehemann konnte erst am Folgetag angetroffen und befragt werden. Er bestreitet sämtliche Vorwürfe und beschuldigt seine Frau der wiederholten Tätlichkeiten. Abklärungen ergaben, dass die Polizei schon mehrmals bei dieser Familie wegen Häuslicher Gewalt intervenieren musste. Beide Eheleute sind dabei als gewaltausübende Personen aufgeführt.

Gestern Abend, kurz nach 21.30 Uhr, ersuchte eine 25-jährige Frau um polizeiliche Hilfe, da sie mit ihrem Ex-Freund in Streit geraten sei. Vor Ort konnten die ausgerückten Polizeibeamten nebst der Anruferin ihren 2 Jahre älteren Ex-Freund in der Innenstadtwohnung antreffen. Auf Befragen gab die junge Schweizer Staatsbürgerin an, dass sich nach der kürzlich erfolgten Trennung lediglich noch einige Kleider aus der Wohnung holen wollte. Dabei sei aus einem verbalen Streit eine Tätlichkeit entstanden. Die Frau soll dabei zuerst dem jungen, aus Polen stammenden Mann mehrmals mit der Hand gegen den Kopf geschlagen haben. Er habe daraufhin mit Fusstritten reagiert. Beide Beteiligten wurden zur Sache befragt und über die möglichen Hilfsorganisationen in Kenntnis gesetzt.         

Lenken eines Personenwagens in nicht fahrfähigem Zustand
Am Freitagnachmittag, kurz nach 1730 Uhr, wurde ein Personenwagen mit österreichischen Kennzeichen und dessen Lenker auf der Rorschacher Strasse kontrolliert. Dabei musste festgestellt werden, dass der 32-jährige österreichische Staatsangehörige aus dem Munde nach Alkohol roch. Der durchgeführte Atemlufttest ergab ein Promillegehalt von 1,20 Promille. Ein Drogenschnelltest zeigte ebenfalls ein belastendes Ergebnis für den Autofahrer an.

Zudem stellte es sich heraus, dass der Angehaltene den Personenwagen trotz Aberkennung des ausländischen Führerausweises in der Schweiz gelenkt hatte. Nach Entnahme einer Blut-/Urinprobe wurde der Fahrzeugführer zum Vorgefallenen unterschriftlich befragt. Der Personenwagen wurde vorübergehend sichergestellt. Der Mann wird entsprechend den Tatbeständen zur Anzeige gebracht.                       

Unter Alkoholeinfluss gefahren
Heite, um 2.40 Uhr, wurde ein Fahrzeuglenker auf der St.Leonhard-Strasse einer Polizeikontrolle unterzogen. Bei dieser stellten die Polizisten fest, dass der Autolenker sein Personenwagen unter Alkoholeinfluss gelenkt hatte. Nach der Blutentnahme wurde ihm der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.                     

Lärm
Gestern Nacht musste die Stadtpolizei insgesamt 4 Mal wegen Lärm intervenieren.

Um 22 Uhr beschwerte sich ein Anwohner aus dem Rosenbergquartier über Nachtruhestörung durch übermässigen Lärm. Es handelte sich um eine Party von jungen Leuten. Der Lärmverursacher wurde auf die vorgerückte Stunde aufmerksam gemacht.

Kurz vor Mitternacht wurden Anwohner im Stadtzentrum durch Partylärm aus der Nachbarschaft in der Nachtruhe gestört. Nach Aufforderung der Polizei wurde die Musik leiser gestellt und die im Freien befindlichen Raucher wurden zur Ruhe ermahnt.

Ebenfalls kurz vor Mitternacht beschwerten sich Anwohner aus der Innenstadt telefonisch bei der Stadtpolizei, welche sich durch das nächtliche Treiben in den engen Gassen in ihrer Nachtruhe gestört fühlten. Vor Ort wurden die Restaurationsbetreiber aufgefordert, ihre Eingangstüren und Fenster zu verschliessen, resp. verschlossen zu halten.

Kurz vor 1 Uhr reklamierte ein Anwohner aus St. Georgen und ersuchte um Wiederherstellung der Nachtruhe. Vor Ort konnten die Polizeibeamten eine Party von jungen Leuten feststellen. Diese wurden auf die vorgerückte Stunde und somit auf die Nachtruhe aufmerksam gemacht.
Es mussten insgesamt drei Ordnungsbussen ausgestellt werden.   

St.Gallen / 24.05.2009 - 09:27:35
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