EHC Frauenfeld ist Ostschweizer Meister
Eishockey. Der EHC Frauenfeld besiegte den EHC Winterthur und holte den Ostschweizer-Meister-Titel.
Die dritte Finalpartie stand für den EHC Winterthur im Zeichen der letzten Chance. Mit einer weiteren Niederlage wäre die Saison 08/09 für den EHCW zu Ende. Doch auch für die Frauenfelder hatte das Spiel einen besonderen Stellenwert: Mit einem Sieg könnte der EHCF erstmals den Ostschweizer Meistertitel erringen.
Nach einer ausgeglichenen Startphase waren es die Winterthurer, welche zu den ersten gefährlichen Aktionen vor dem Tor des Gegners kamen. Schumann verpasste einen Querpass von Benz und Sommer scheiterte am starken Schläpfer. Erstmals für unmittelbare Torgefahr sorgte allerdings Basarte auf der anderen Seite mit einem Lattenknaller. Aus je zwei Überzahlsituationen konnten die Teams nichts Zählbares erreichen. So war es wenig überraschend, dass der erste Treffer nach einer Einzelaktion fiel: Schwyn setzte sich gekonnt durch und traf in der 17. Minute zum 1.0.
In einem strafenreichen Mittelabschnitt kamen die Einheimischen nach wenigen Minuten zu einer 5:3 Möglichkeit. Kurz vor Ablauf der ersten Strafe traf wiederum Schwyn aus spitzem Winkel zum 2:0. Mit vielen kleineren Fouls brachte sich der EHCF in der Folge selbst in Schwierigkeiten. Nach einer halben Stunde setzte Eric Geiser im Powerplay zum Solo an und bediente den freistehenden Loser, welcher ohne Mühe zum 2:1 traf. Trotz einem starken Keeper Schläpfer mussten die Frauenfelder den Ausgleich hinnehmen: Wiederum in Überzahl war Rafael Geiser erfolgreich.
In einem spannenden dritten Drittel gelang keiner der beiden Mannschaften der entscheidende Treffer. Die Winterthurer besassen die besseren Möglichkeiten: Perret traf kurz vor Schluss nur den Pfosten. In den Schlussminuten bewahrte Keeper Schläpfer den EHCF vor einer Niederlage.
Zu Beginn der Verlängerung standen die beiden Keeper im Brennpunkt. Beide Teams versuchten mit Schüssen aus der Distanz zum erfolg zu kommen. In der 67. Minute kam der EHCW zu einem Penalty aufgrund eines Wechselfehlers der Gastgeber. Doch Schläpfer hielt gegen Eric Geiser. Drei Minuten später konnte sich Eicke als Meisterschütze feiern lassen. Er traf auf Zuspiel von Mordasini zum Schlussresultat von 3:2.



























