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EHC Frauenfeld gewinnt erstes Finalspiel

Eishockey. Die Frauenfelder besiegten den EHC Winterthur vor der Rekordkulisse von 1350 Zuschauern mit 7:4.

Da die Frauenfelder erstmals in einer Finalserie stehen starteten sie als Aussenseiter in die Partie gegen die erfolgsverwöhnten Eulachstädter. Das erste Heimspiel wurde zum Publikumsmagnet: Mit 1350 Zuschauer wurde der Vereinsrekord geknackt.

Auf eine Abtastphase verzichteten die beiden Teams und starteten schwungvoll ins erste Drittel. Jost traf in der Startphase nur den Pfosten und Vogler und R. Geiser vergaben im ersten Powerplay für den EHCW. Eicke kam von der Strafbank zurück und traf in der sechsten Minute nach einer sehenswerten Kombination zum 1:0. Die Einheimischen erhöhten mit der Führung im Rücken das Tempo und Lieber erzielte das verdiente 2:0. Nach einer Unachtsamkeit in der EHCF – Defensive konnte Müller den Anschlusstreffer erzielen. Der gleiche Spieler war auch für den Ausgleich kurz vor der Pause besorgt.

Zu Beginn des Mittelabschnitts verpassten es die Gastgeber bei knapp einer Minute doppelter Überzahl erneut in Führung zu gehen. In einem umkämpften und strafenreichen Drittel erzielte E. Geiser in der 29. Spielminute das 2:3 für die Winterthurer. Die Reaktion der Frauenfelder liess nicht lange auf sich warten: Schlumpf und Bucher erkämpften sich die Scheibe hinter dem Tor und M. Tröndle verwertete das Zuspiel von Bucher zum 3:3.

Nach dem weniger überzeugenden zweiten Drittel fand Trainer Mäni Marbach in der Kabine die richtigen Worte. Sein Team besinnte sich wieder auf die eigenen Stärken und konzentrierte sich aufs Wesentliche. Bereits nach 41 Sekunden kehrten die Frauenfelder auf die Erfolgsstrasse zurück: Bucher traf zum 4:3. Nach dem zweiten Treffer des EHCF Stürmers erzielte Schenk den Anschlusstreffer zum 5:4. Doch die Frauenfelder überzeugten in der Schlussphase und erhöhten durch Tore von Nussbaum und starken Bucher auf 7:4.

Trainer Mäni Marbach lobte nach dem Spiel die grossartige Moral und die vorbildliche kämpferische Leistung seiner Mannschaft. Das Team bedankte sich beim zahlreich erschienenen Publikum mit attraktivem Eishockey in einer begeisternden Partie und dem ersten Sieg in der Finalserie. Die nächste Begegnung findet am Dienstag in Winterthur statt. Die Frauenfelder hoffen auf lautstarke Unterstützung bei ihrem Gang in die Höhle des Löwens.

Frauenfeld –Winterthur 7:4 (2:2, 1:1, 4:1)
Kunsteisbahn Frauenfeld. 1350 Zuschauer. SR Maddaloni, Albertin/Büsser.
6. Eicke (Mordasini, Bucher) 1:0, 9. Lieber (Bucher) 2:0, 17. Müller (R. Meier) 2:1, 20. Müller (Früh/Ausschluss Meier) 2:2, 29. E. Geiser (Ausschluss Oberholzer) 2:3, 32. M. Tröndle (Bucher, Schlumpf) 3:3, 41. Bucher (Thiemeyer) 4:3, 46. Bucher (Eicke, Lieber) 5:3, 47. Schenk (Loser) 5:4, 54. Nussbaum (Oberholzer, Korsch/Ausschluss R. Geiser) 6:4, 59. Bucher (Korsch) 7:4.

Strafen: 10×2 plus Minuten gegen Frauenfeld, 12×2 plus Minuten gegen Winterthur.
Frauenfeld: Schläpfer; Nussbaum, Lieber; Thiemeyer, Stalder; Oberholzer, Schoop; Schlumpf, Jost, M. Tröndle; Schwyn, Korsch, Pargätzi; Bucher, Eicke, Mordasini; Meier, Pötzi, Basarte, E. Tröndle, Müller.
Winterthur: Oehinger; Perret, Jacquemet; Schenk, Hurter; R. Meier, A. Meier; Vogler, Bussola, Sommer; Müller, Benz, Schumann; Loser, E. Geiser, R. Früh; R. Geiser, Büsser.

Bemerkungen: EHCF ohne den angeschlagenen Beltrame. EHCW ohne den gesperrten Guidotti sowie die verletzten Grolimund und Schöbi. 15. Pargätzi verletzt ausgeschieden.

ThurgauThurgau / 08.03.2009 - 16:36:51