EHC Frauenfeld deklassiert SC Weinfelden
Eishockey. Der EHCF dominierte die erste Viertelfinalpartie nach Belieben und gewann auch in dieser Höhe verdient. Der SCW zeigte eine ganz schwache Leistung.
Beide Trainer versuchten vor der ersten Playoffpartie den Druck von ihren Spielern zu nehmen. SCW- Trainer Roger Keller schob den Kantonshauptstädtern die Favoritenrolle zu und sprach von einem Duell zwischen David und Goliath. Emanuel Marbach, Verantwortlicher auf der anderen Trainerbank, betonte hingegen den Derbycharakter der Begegnung und die Erfahrung des Gegners.
Zu Beginn der Begegnung sollte Keller Recht behalten: Die Gastgeber bestimmten das Geschehen und kamen bereits nach 3 Zeigerumdrehungen zur ersten doppelten Überzahlsituation. Doch SCW Keeper Waber verhinderte mit zwei starken Paraden das 1:0. Gegen den Hocheckschuss von Schlumpf in Unterzahl war er kurz darauf machtlos. In einem Strafenreichen Startdrittel war der EHCF die tonangebende Mannschaft. Die Gäste kamen nur im Powerplay zu Torchancen.
Nach wenigen Sekunden im Mittelabschnitt gelang Bucher bei fünf gegen drei nach einem Sololauf das 2:0. Die Frauenfelder nutzten die Unsicherheiten der Weinfelder in der Folge konsequent aus: Mordasini nach schönen Querpass von Beltrame und Schlumpf mit einem sehenswerten Trick sorgten mit ihren Treffern zum 3:0 und 4:0 für die Vorentscheidung. Bucher vollendete seinen Hattrick in den nächsten Minuten und erhöhte auf 6:0. Auch im zweiten Abschnitt verteilte Schiedsrichter Wiegand viele Strafen auf beiden Seiten.
Im letzten Drittel gab es zwar weniger Torraumszenen, doch Buchers Torhunger war noch nicht gestillt: In der 48. Spielminute erhöhte der Stürmer des EHCF’s auf 7:0. Ihm gelang an diesem Abend praktisch alles, so schoss er fünf Minuten vor Schluss gar den achten Treffer für die Gastgeber. In der Schlussphase sorgten Jost und Schlumpf mit ihren Toren gar für ein «Stängeli» für den EHC Frauenfeld.



























