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EDU will ersten Sitz gewinnen

Frauenfeld. 22 Kandidaten schickt die EDU im Bezirk Frauenfeld ins Rennen um den Grossen Rat. Erklärtes Ziel: Ein Sitzgewinn.

Die EDU hat vor vier Jahren den ersten Sitz um knapp 1000 Stimmen oder 38 unveränderte Listen verpasst, wie sie in einer Mitteilung bilanziert. In der Wahlanalyse wurde festgestellt, dass vor allem in der Stadt Frauenfeld zu wenig Stimmen gewonnen wurden. «In der Folge war der logische Schritt die Gründung der Ortspartei EDU Frauenfeld, der anfangs 2006 vollzogen wurde», heisst es weiter. An den Frauenfelder Gemeinderatswahlen vom Mai 07 habe diese Massnahme bereits gegriffen, denn es konnte der erste Sitz im Stadtparlament gewonnen werden, wobei ein zweites Direktmandat um lediglich 20 unveränderte Listen verpasst wurde. Die Partei schreibt: «Dieser Wahlerfolg hat uns aufgezeigt, dass wir auf die richtige Strategie gesetzt haben. Obwohl dem Bezirk Frauenfeld an den kommenden Grossratswahlen 1 Mandat weniger zugute kommt, nämlich noch deren 25, sind wir zuversichtlich, den ersten Sitz aus eigener Kraft zu gewinnen.»

Als Schwerpunkte nennt die EDU die christlichen Grundwerte, Förderung und finanzielle Entlastung der Familien, Schuldenabbau und gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, ein massvoller Umgang mit der Energie und eine sorgfältige Pflege der Wohn-, Erholungs- und Wirtschaftsregion mit hohem Standortpotenzial.

Angestrebt werde eine Listenverbindung mit der EVP. Bereits würden «konstruktive Verhandlungen» geführt. EDU und EVP bilden bereits seit acht Jahren eine gemeinsame Grossratsfraktion. Bei den Regierungsratswahlen stellt sich die EDU einzig hinter den Kandidaten Daniel Wittwer, für die Regierungsratskandidaten der bürgerlichen Parteien wurde Stimmfreigabe empfohlen. Für das Bezirksgericht unterstützt die EDU die offiziellen Kandidaturen. Ebenfalls werden der Grundbuchverwalter und die Friedensrichterin unterstützt.

ThurgauThurgau / 21.01.2008 - 20:52:00