Dutzende Fahrzeugeinbrüche geklärt
Kantone Zürich und Schwyz. Die Kantonspolizei Zürich hat in einem Ermittlungsverfahren drei Männern rund vierzig Vermögensdelikte mit einem Gesamtdeliktsbetrag in der Höhe von rund 18'000 Franken und einem angerichteten Sachschaden von mehr als 2'000 Franken nachgewiesen.
Am Mittwoch 14. April 2010 konnten kurz nach Mitternacht ein 20-jähriger Österreicher und ein 20-jähriger Schweizer beim Einruch in ein Fahrzeug in flagranti verhaftet werden, nachdem eine Anwohnerin verdächtige Wahrnehmungen über den Notruf 117 der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich mitgeteilt hatte. Polizeiliche Ermittlungen führten wenige Wochen später zur Festnahme eines 20-jährigen Somaliers, der als Mittäter agierte. Das Trio zeigte sich anlässlich der polizeilichen Befragungen geständig, in der Zeit zwischen Mitte März 2010 und April 2010 rund vierzig Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben. In den Bezirken Zürich, Meilen, Uster, Pfäffikon, Bülach und Höfe suchten die jungen Männer in Einfamilienhausquartieren nach unverschlossenen Fahrzeugen. Nachdem sie diese geöffnet und durchsucht hatten, entwendeten sie das Diebesgut. In einem Fall schlugen sie mit einem Stein eine Fahrzeugscheibe ein, um an die Wertgegenstände zu gelangen. Die Diebe entwendeten in den meisten Fällen Bargeld und/oder elektronische Geräte. Das Bargeld teilte man jeweils noch am Tatort unter sich auf. Die elektronischen Geräte wurden in der Stadt Zürich an unbekannte Hehler veräussert oder zu Hause gehortet.
Alle drei gaben an, die Taten zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes und zur Bezahlung von Bussen begangen zu haben; sie hätten auf diese Weise ein regelmässiges Einkommen erzielt. Parallel dazu erhielten der Österreicher sowie der Schweizer bis zu deren Verhaftung finanzielle Unterstützung durch das Sozialamt; der Somalier durch Familienangehörige. Alle Festgenommenen, die in der Stadt Zürich wohnhaft sind, weisen in den polizeilichen Archiven bereits diverse Vorakten wegen verschiedenster, teils gleichgelagerter Delikte auf. Nach der Polizeihaft beantragte der zuständige Staatsanwalt für die beiden Haupttäter wegen Fortsetzungsgefahr Untersuchungshaft; dem Antrag wurde entsprochen. Der Schweizer wurde nach der Polizeihaft auf freien Fuss gesetzt. Ende November letzten Jahres wurde der Österreicher aus der Untersuchungshaft entlassen; der Somalier trat Mitte Dezember 2010 den vorzeitigen Strafvollzug an.



























