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Durchgangszentrum Alpenblick

Das ehemalige Schulungszentrum Landegg, zwischen Rorschach und Heiden auf der Kantonsgrenze von St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden gelegen, wird vom Ausländeramt des Kantons St. Gallen seit März 2010 als Zentrum für Asylsuchende genutzt.

Beschränkte sich die Nutzung bislang auf das Gebäude, das auf St. Galler Kantonsgebiet liegt, können ab November 2010, nach Abschluss der Umbauarbeiten, auch die auf Appenzell-Ausserrhoder Gebiet gelegenen Gebäude genutzt werden. Damit wird das bisher von Appenzell Ausserrhoden betriebene Durchgangszentrum Alpenblick, das sich im Dorfzentrum von Wienacht befindet, stillgelegt.

Beschränkte sich die Nutzung bislang auf das Gebäude, das auf St. Galler Kantonsgebiet liegt, können ab November 2010, nach Abschluss der Umbauarbeiten, auch die auf Appenzell-Ausserrhoder Gebiet gelegenen Gebäude genutzt werden. Damit wird das bisher von Appenzell Ausserrhoden betriebene Durchgangszentrum Alpenblick, das sich im Dorfzentrum von Wienacht befindet, stillgelegt.

Im November letzten Jahres haben die Regierungen der Kantone St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen, mit der die beiden Kantone in der Asylbetreuung eng zusammen-arbeiten wollen. In der Liegenschaft Landegg, in der Nähe von Wienacht, soll ein gemeinsames Asylzentrum geschaffen werden, das unter Führung des St. Galler Ausländeramtes Asylsuchende aus beiden Kantonen aufnimmt.

Nach intensiven Verhandlungen, in die auch die beiden Standortgemeinden Eggersriet SG und Lutzenberg AR einbezogen waren, wurde vereinbart, dass insgesamt 125 Betreuungsplätze geschaffen würden (85 für den Kanton St. Gallen, 40 für Appenzell Ausserrhoden), die über das Kalenderjahr gerechnet zu 85 Prozent ausgelastet sein dürften.

Schrittweiser Aufbau
Im März 2010 konnte der Kanton St. Gallen das auf dem Gemeindegebiet von Eggersriet gelegene Gebäude für die ihm zugewiesenen Asylsuchenden in Betrieb nehmen. Hier stehen 72 Betreuungsplätze zur Verfügung, die in den letzten Monaten zwischen 75 und 90 Prozent ausgelastet waren. Die Gebäude der Liegenschaft Landegg, die sich auf Gemeindegebiet von Lutzenberg befinden, konnten vorerst noch nicht genutzt werden, weil die erforderlichen Umbauarbeiten in einem baurechtlichen Verfahren blockiert waren.

Mittlerweile hat der Präsident des Verwaltungsgerichtes Appenzell Ausserrhoden den Entzug der aufschiebenden Wirkung dieses Verfahrens bestätigt. Damit kann von der erteilten Baubewilligung Gebrauch gemacht werden. Die Umbau-arbeiten – namentlich müssen der Heizöltank verlegt und eine Feuertreppe angebracht werden – wurden nach den Sommerferien aufgenommen; sie sollten bei planmässigem Verlauf bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Alsdann können auch diese Gebäude für die Betreuung von Asylsuchenden genutzt werden.

Integration des Alpenblick
Die Leistungsvereinbarung der Kantone St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden kann damit auf Anfang November 2010 in Kraft gesetzt werden. Die Appenzell Ausserrhoden zugewiesenen Asylsuchenden werden in der Folge in das Zentrum Landegg verlegt. Das heutige Durchgangszentrum Alpenblick, das mitten im Dorf Wienacht liegt und von Appenzell Ausserrhoden betrieben wird, kann damit stillgelegt werden.

Die Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, in die Asylbetreuung des Kantons St. Gallen überzutreten. Weil das baurechtliche Verfahren auf Seiten von Appenzell Ausserrhoden allerdings noch nicht rechtskräftig abgeschlossen ist, muss das Durchgangszentrum Alpenblick für die Dauer des Verfahrens bereit gehalten werden. Zu einem späteren Zeitpunkt beabsichtigt Appenzell Ausserrhoden, den Alpenblick der Gemeinde Lutzenberg zu verkaufen.

Samstag, 18. September: Tag der offenen Tür
Das Asylbewerberzentrum Landegg öffnet seine Türen für die Bevölkerung. Am Samstag, 18. September 2010, steht das Gebäude, das auf St. Galler Seite bereits in Betrieb ist, der interessierten Öffentlichkeit offen. Zwischen 13 und 17.30 Uhr können die Gemeinschaftsräume, die Zimmer der Asylsuchenden, die Wirtschaftsräume usw. besichtigt werden. Ausserdem stehen die Verantwortlichen des Zentrums für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 15.09.2010 - 13:58:35