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Dringender Personalausbau

Alters- und Pflegeheime Teufen: Das Haus «Unteres Gremm» wird neu organisiert, es entstehen zusätzliche Stellen für das Ressort Soziales.

Der Gemeinderat hat im September 2002 die Arbeitsgruppe «Planung Alters- und Pflegeheime Teufen» eingesetzt. Diese Arbeitsgruppe hat in ihrem Bericht festgehalten, dass die Heime Alterszentrum, Alpstein und Bächli nicht dem heute gängigen Komfort entsprechen. Aufgrund dieser Erkenntnisse haben die Stimmberechtigten im Februar 2004 einem Projektierungskredit zugestimmt, der vorsieht, sich auf zwei Standorte für die Alters- und Pflegebetreuung zu konzentrieren.

Im Abstimmungsedikt Februar 2004 ist man von 132 Heimplätzen verteilt auf vier Standorte (Alterszentrum 34, Lindenhügel 39, Bächli 38, Alpstein 21) ausgegangen. Mit 69,5 bewilligten Stellen wurde diese Pflege- und Betreuungsaufgabe wahrgenommen. Mit der Reduktion der Standorte wurde dem Stimmbürger gleichzeitig eine betriebswirtschaftliche Optimierung versprochen.

Aktuelle Situation
Heute, vier Jahre später zeigt sich die Alters- und Pflegeheimsituation folgendermassen:

– Das Haus Lindenhügel ist heute sowohl ein Alters- wie auch ein Pflegeheim, dies mit einem erhöhten Personalaufwand im Pflegebereich.
– Aufgrund kantonaler Vorgaben und arbeitsrechtlicher Vorschriften mussten für das Haus «Bächli» zusätzliche Stellen für die Nachtwache geschaffen werden.
– Der Technische Dienst (Hauswartung), die Wäscherei und die Küchendienste wurden zentralisiert und werden auf die neuen Strukturen abgestimmt.
– Seit zwei Jahren werden pro Alters- oder Pflegeheim bis zu zwei Lernende in den Bereichen Gesundheit und Betreuung ausgebildet; damit verbunden ist ein erhöhter Personaleinsatz.
– Es hat sich gezeigt, dass der Betreuungs- und Beratungsaufwand für die Pensionäre und Angehörige stark zunehmend ist.
– Die vorgesehene Angebotserweiterung mit Wohngruppen für demente Bewohner erfordert einen Personalausbau. Abklärungen weisen einen zusätzlichen Bedarf von drei Stellen aus.

Die Angebotserweiterung von 34 auf neu 60 Plätze bedarf notwendigerweise auch einer Anpassung des Leitungskonzeptes. Für die Gesamtleitung (Verwaltung und Pflege) zeichnet bis heute Gabriele Oezer verantwortlich. Neu wird eine Pflegedienstleitung – wie bei anderen Häusern in dieser Grösse – geschaffen. Gabriela Oezer wird sich im Pflegebereich engagieren, die Stelle der Gesamtleitung wird zur Bewerbung ausgeschrieben.

In Summe aller Faktoren fehlen für einen zeit- und pensionärgerechten Betrieb aller drei Heime insgesamt acht Stellen für den erwarteten Belegungsstand. Der Gemeinderat hat davon Kenntnis genommen und der Schaffung der beantragten zusätzlichen Stellen zugestimmt. Dies mit der Gewissheit, dass ein Teil des zusätzlichen Personalaufwands mit dem erweiterten Pflegeangebot über die Pensionärpreise abgegolten werden kann. Dieser Beschluss unterliegt gemäss Art. 8 lit. Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Wenn mindestens 100 Stimmberechtigte dies innert 30 Tagen nach der amtlichen Bekanntmachung schriftlich verlangen, ist darüber abzustimmen. Das entsprechende Inserat erscheint am 9. April.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 06.04.2008 - 09:09:00