• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Drei Todesopfer auf Ausserrhoder Strassen

AR. Im vergangenen Jahr ereigneten sich 338 Verkehrsunfälle, bei denen 156 Personen verletzt wurden. Drei Personen starben aufgrund der schweren Verletzungen.

Der Polizeikommandant Hansjörg Ritter, der Chef der Regional- und Verkehrspolizei Kurt Lutz sowie der Mediensprecher der Polizei Willi Mösch informierten heute über die Verkehrsunfälle des vergangenen Jahres.

Weniger Unfälle, weniger Verletzte
Im Vergleich zum Vorjahr musste die Kantonspolizei an zwölf Unfälle weniger ausrücken. Waren es 2006 noch 350, so zählt das vergangene Jahr 338 Unfälle, was einer Abnahme von 3.4 Prozent entspricht. «Die Ursache dafür ist eher der Zufall. In diesem Jahr kann sich die Anzahl auch wieder erhöhen. Diese statistischen Zahlen betreffen lediglich diejenigen Unfälle, welche durch die Polizei rapportiert worden sind.

«Das sind allerdings nur die Fälle, zu denen die Polizei hinzugezogen worden ist», erklärt der Ausserrhoder Polizeikommandant Hansjörg Ritter. «Bei einigen Unfällen können sich die Beteiligten ohne polizeilichen Einsatz einigen.» Erfreulich ist die Tatsache, dass die Anzahl der verletzten Personen gegenüber dem letzten Jahr erneut gesunken ist, nämlich um rund acht Prozent von 170 (2006) auf 156 (2007).

Interessanterweise ist die Unfallszahl der zwischen 50 und 80-Jährigen rund um ein Viertel gestiegen. «Dabei handelt es sich vermehrt um Vortrittsmisachtungen oder Auffahrunfälle. Also nicht wie bei den jüngeren Lenkern um Raserangelegenheiten», Ritter dazu.

Drei Todesopfer
Die Todesfälle sind die Angelegenheiten, die die Kantonspolizei noch immer am meisten beschäftigen. Traurig stimmt die Tatsache, dass im vergangenen Jahr drei Menschen ihr Leben auf den Ausserrhoder Strassen lassen mussten. Am 8. April 2007 verletzte sich eine 17-jährige Mitfahrerin bei einem Motorrad-Selbstunfall auf der Schwägalpstrasse in Urnäsch so schwer, dass sie noch auf der Unfallstelle starb.

Am 21. Mai 2007 verunfallte ein 35-jähriger portugiesischer Staatsangehöriger wegen eines Fahrfehlers mit seinem Motorrad in Herisau. Fünf Tage später erlag er seinen schweren Verletzungen. Am 18. Juni 2007 übersah eine Lastwagenfahrerin in Bühler einen 68-jährigen Radfahrer beim Abbiegen. Drei Wochen später starb der Radfahrer im Spital.

Höherer Sachschaden
Der Gesamtsachschaden bei Unfällen erhöhte sich im Statistikjahr um rund zwölf Prozent auf 3’013’630 Franken (Vorjahr: 2’695’798 Franken).

Hauptursachen
Die Hauptursachen der Verkehrsunfälle im Statistikjahr waren wiederum «Nichtanpassen der Geschwindigkeit» und «Missachten des Vortrittsrechtes». Zudem mussten bei insgesamt 37 (21 davon bei Selbstunfällen) beteiligten Fahrzeuglenker/innen eine Blutprobe angeordnet werden. Betreffend dem Kriterium «Nichtanpassen der Geschwindigkeit» machen die Selbstunfälle einen beachtlichen Anteil aus.

Im vergangenen Jahr wurden zudem auch wieder mehrere Personen kontrolliert, die im angetrunkenem Zustand unterwegs waren. Rund 25 Personen wurde der Führerausweis aus diesem Grund entzogen. «Die 0,5 Promille Grenze hat sich diesbezüglich wirklich ausgezahlt. Wir sind zufrieden», erklärt Ritter.

Abnahme der Selbstunfälle
Gegenüber dem Vorjahr wurden rund vier Prozent weniger Selbstunfälle registriert. Im Statistikjahr waren dies insgesamt 115 Unfälle (2006: 132), dies ergibt eine Abnahme gegenüber dem Vorjahr um 17 Selbstunfälle.


Die statistischen Daten können auf www.polizei.ar.ch unter «Statistik» bezogen werden.


Unfall Urnäsch: Bild 1 in Grossansicht
Unfall Urnäsch: Bild 2 in Grossansicht

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 26.02.2008 - 12:30:00