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Drei Siege in Serie gegen Chênois Genf

Amriswil. Amriswil hat mit dem 3:1 Sieg - dem dritten in Serie - in Genf eindrücklich den verdienten Einzug in den Playoff Final geschafft. Anfang März startet die Best-of-seven Finalserie gegen Lausanne UC.

Der TV Amriswil Volleyball brauchte noch einen Sieg, um die Serie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Dementsprechend motiviert traten die Spieler von Trainer Jalal Baghdady auch auf. Als Startsechs wählte Baghdady Marco Bär, Alan Soares, Nenad Karic, Darko Milisavljevic, Christian Willi, Adi Schläpfer und Adi Rutishauser. Zwar konnten die Amriswil rasch einen Dreipunktevorsprung realisieren (8:5). Danach kam es zu einem unkonzentrierten Hick-Hack, mit Eigenfehlern auf beiden Seiten. Die Genfer konnten zum 11:11 erstmals ausgleichen. Gegen Ende des ersten Satzes punktete Amriswil vor allem über Aussen, in der Mitte gelang wenig. Die Amriswiler verwerteten den zweiten Satzball zum 25:23 und hatten den psychologisch wichtigen ersten Satz auf ihrem Pflicht-Konto.

Reaktion der Genfer

Nun mussten die Genfer reagieren, wenn sie in diesem Halbfinal noch etwas mitreden wollten. Sie nutzten die Konzentrationsschwächen der Amriswiler, welche auf allen Positionen nachliessen und teilweise auch mit dem notwendigen Glück haderten, und zogen rasch mit drei Punkten Vorsprung in Führung und bauten diese auf fünf Punkte aus (17:12). Baghdady brachte Michel Kertai für Adrian Schläpfer und obwohl die Thurgauer wieder punkten konnten, liessen sich die Genfer nicht zweimal bitten. Sie verwerteten den zweiten Satzball zum 25:22.

Dritter Satz entscheidet Halbfinal

Dies war für die Spieler um Captain Marco Bär wie ein Weckruf. Wollte man an diesem Tag ins Finale einziehen, war eine Steigerung nötig. Bei Amriswil stabilisierte sich ein wenig die Annahme und so gelang ihnen ein besserer Spielaufbau. Das Sideout-Spiel war effizienter. Trainer Baghdady brachte Tom Büsser für Darko Milisavljevic. Ihm gelangen gute Blocks und vor allem konstanste Services und gute Angriffe. Aber auch Chênois zeigte sich stark und beging unter der Führung vom überragenden Dritan Cuko wenig Fehler. Die Genfer lagen über den ganzen Satz in Führung und diese gaben sie bis zum Stand von 24:24 nicht aus der Hand. Mehr noch: Die Genfer hatten bei 24:23 einen Satzball nicht verwerten können. Amriswil gelang dann bei 24:24 der Bigpoint und den ersten Satzball verwertete der stark aufspielende Christian Willi mit einem sensationellen Block. Das Ende dieses Durchgangs war wahrscheinlich die beste Phase beider Teams in dieser Halbfinalserie. Chênois als auch Amriswil zeigten ein fehlerloses Sideoutspiel und so entwickelte sich die Partie zum Thriller erster Güte, als es immer wieder hin und her ging.

Kompakte Leistung

Dies war sicherlich der Wendepunkt in diesem Spiel. Chênois – durch den Verlust des dritten Satzes sichtlich geknickt – konnte nichts mehr entgegen setzen. Amriswil zog sofort auf und davon und holte sich einen Punkt nach dem anderen. Amriswil führte zwischenzeitlich mit 17:10 und beim Stand 24:18 verwertete die Mannschaft von Trainer Jalal Baghdady den zweiten Finalball. «Wir haben nicht nur heute gezeigt, dass wir eine kompakte Mannschaftsleistung erbringen können und wir in den letzten Wochen nochmals eng zusammen- gewachsen sind», kommentierte der Trainer der Thurgauer den wohl- verdienten Einzug ins Finale. Einmal mehr bewies Amriswil seine Standfestigkeit in der zweiten Hälfte der Partie. Captain Marco Bär war sichtlich erleichtert und gleichzeitig machte er klar: «Wir haben den Finalplatz mehr als verdient und wir wollen mehr». Die ersten Heimspiele vor Ostern finden am Mittwoch, 5. März, und am Samstag, 8. März, im Tellenfeld statt.

Informationen für die Medien:
Dominik Joos
Präsident TV Amriswil Volleyball
Telefonnummer: 071 410 01 01
Mail dominik.joos@tva-volleyball.ch

ThurgauThurgau / 11.02.2008 - 09:25:00