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«Dorfkern wieder beleben»

Trogen. Was will Niklaus Sturzenegger für Trogen erreichen? Der neue Gemeindepräsident im Gespräch mit appenzell24.ch.

Was sind Ihre Ziele und Hoffnungen?
Unsere Gemeinde als interessanten und beliebten Wohn- und Arbeitsort gestalten.

Was wollen Sie in dieser Gemeinde verändern? Mit welcher Problematik werden Sie zu kämpfen haben?
Den Bevölkerungsrückgang stoppen und ein mässiges Wachstum mit einer gleichzeitigen angemessenen Verjüngung herbeiführen. Wichtig ist dabei aber auch, dass im eigentlichen Dorfkern das Wohn- und auch das Zentrumsangebot wieder belebt werden.

Was sollte Ihrer Meinung nach besser gemacht werden als vorher?
Diese Frage möchte ich so nicht beantworten. Ich werde mir Mühe geben, gute Arbeit zu leisten. Wenn ich Akzente anders setzen werde als meine Vorgänger, so wird das im Sinne meines persönlichen Führungsstils geschehen.

Wie gehen Sie in Bezug auf den Rückgang von Jugendlichen vor?
Wir können diesen Rückgang kurzfristig nicht stoppen. Es werden einige Anpassungen, besonders im Schulbereich nötig sein. Langfristig hoffen wir mit den Massnahmen gegen den weiteren Bevölkerungsrückgang auch dieses Problem positiv zu beeinflussen. Die allgemeinen demografischen Entwicklungen können wir kaum beeinflussen.

Wie sieht es mit aktuellen Themen wie der Ausländerproblematik, zum Beispiel an Schulen, aus?
Diese Problematik macht uns in Trogen kaum Sorgen. Unser Dorf hat seit einiger Zeit Erfahrung gesammelt im pfleglichen Umgang mit Menschen ausländischer Herkunft. Da wir keine Industrie haben ist der Ausländeranteil in der Bevölkerung ohnehin nicht übermässig gross.

Was sind Ihre momentanen Projekte?
Überarbeitung des Altersleitbildes zusammen mit unserer Nachbargemeinde Speicher. Wir wollen einen Überblick erhalten, wie wir künftig unsere älteren Mitbewohner am besten unterstützen können. Die finanziellen Probleme erfordern ferner eine Überprüfung unserer Angebote in den gemeindeeigenen Altersheimen.

– Zur Schaffung von zusätzlichem Baulandangebot prüfen wir Umzonungen in drei verschiedenen Gebieten.
– Massnahmen zur Aufwertung und Belebung des Dorfzentrums.
– Überprüfung der Wasserversorgung und falls nötig Anpassung an die heutigen und künftigen Qualitätsansprüche.

Wo sehen Sie die Ihre Gemeinde in 10 Jahren?
Wenn wir einige der aufgezählten Probleme angegangen und hoffentlich gelöst haben, werden neue Probleme anstehen und nach Lösungen fragen. In der Zukunft werden Überlegungen bezüglich vermehrter Zusammenarbeit unter den Gemeinden unumgänglich sein.


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Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 11.07.2007 - 18:52:00