
Dorf soll sicherer werden
Waldstatt. Nach diversen Vorfällen hat der Gemeinderat eine «Task Force» damit beauftragt, Sofortmassnahmen zu treffen, um ein friedliches Dorf zu gewährleisten.
Pöbeleien, Beleidigungen, Drohungen
Schon seit längerer Zeit finden Pöbeleien, Belästigungen, Drohungen aber auch Gewaltanwendungen durch eine Gruppe Jugendlicher beim Bahnhof oder beim Mehrzweckgebäude statt. Viele Einwohnerinnen und Einwohner missbilligen diese Situation und meiden – vor allem abends – den Bahnhof oder gewisse andere Orte im Dorf.
Task Force und Arbeitsgruppe in zwei Schritten
Der Gemeinderat hat Kenntnis von dieser Situation und hat nun entschieden in einem ersten Schritt eine „Task Force“ für die Prüfung der möglichen Sofortmassnahmen einzusetzen. In einem zweiten Schritt soll sich dann eine Arbeitsgruppe daran machen, Massnahmen zur Prävention von Gewalt und für nachhaltige Integration vorzuschlagen.
Gemeindepräsident Hans-Peter Ramsauer und die Gemeinderätinnen Margrith Birrer-Haas und Monika Bodenmann-Odermatt bilden zusammen die „Task Force“. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die Situation rund um den Bahnhof prioritär zu behandeln und mit einem konsequenten Handeln aller involvierten Institutionen das Sicherheitsgefühl für die Bevölkerung wieder herzustellen.
Polizei, Jugendanwaltschaft, Appenzeller Bahnen und Vormundschaftsbehörde
Die Zusammenarbeit mit der Polizei, der Jugendanwaltschaft und den Appenzeller Bahnen soll intensiviert werden um im engen Kontakt mit der Vormundschaftsbehörde die entsprechenden Massnahmen in Erwägung ziehen zu können. Sämtliche Möglichkeiten sollen geprüft und ausgeschöpft werden, um die Situation im Dorf zu verbessern.