Diskussionslose Niederlage für Bühler
Bühler/AR. Waren die Bühlerinnen im bisherigen Meisterschaftsverlauf teilweise unglücklich als Verliererinnen vom Platz gegangen, musste man heute eine klare Niederlage einstecken.
Die Spielerinnen des FC Wittenbach waren in allen Belangen das bessere Team und das die Niederlage nicht höher ausfiel hatte man dem Gegner zu verdanken, welcher teilweise fahrlässig mit seinen Chancen umging.
Nach dem grandiosen Cupauftritt vor Wochenfrist galten die Mittelländerinnen in der Auswärtspartie in Wittenbach wieder als Aussenseiter. Doch schnell mussten die Appenzellerinnen einsehen, dass es in dieser Partie schwerer war etwas zu holen als noch im Cup. Der Auftritt des gesamten Teams wirkte uninspiriert und es fehlte jegliche Ordnung auf dem Platz. So verwunderte es nicht, dass das Heimteam mehr von der Partie hatte und bereits in den Startminuten einige gefährliche Torchancen erspielen konnte.
Früher Rückstand
Wurden die ersten klaren Chancen noch leichtfertig vergeben, konnten die St. Gallerinnen nach einer Viertelstunde von einem unglücklichen Befreiungsschlag in der Bühlerer Abwehr profitieren und den Führungstreffer erzielen. Auch danach war von den Gästen keine Reaktion erkennbar: meist einen Schritt zu spät, zu wenig aggressiv und völlig passiv zeigte sich die Riedener-Elf in dieser ersten Halbzeit. Trotzdem benötigten die Wittenbacherinnen noch einige Zeit um den zweiten Treffer zu markieren – dies gelang in der 37. Spielminute.
Etwas engagierter in der zweiten Halbzeit
Nach dem Pausentee war auch der Charakter der Bühlerinnen gefragt, man wollte sich nochmals gegen die Niederlage stämmen. Es war dann tatsächlich auch mehr Wille zu erkennen und das eigene Tor konnte etwas vom Druck des Heimteams befreit werden, aber wirklich überzeugend war der Auftritt der Mittelländerinnen auch in der zweiten Halbzeit nicht. Darum verwunderte es auch nicht, dass wiederum die St. Gallerinnen den nächsten Treffer erzielten. Nach einem Eckball konnte eine Spielerin von Wittenbach aus dem Gewühl heraus den dritten Treffer erzielen.
Doch noch der Ehrentreffer
Mit der beruhigenden Führung im Rücken lies es das Heimteam etwas ruhiger angehen, was den Bühlerinnen die Möglichkeit gab, selbst in die Offensive zu gehen. Mehr als zwei Weitschüsse schauten dabei jedoch nicht heraus. Bezeichnend für die Bühlerer Offensivbemühungen war die Tatsache, dass sie erst in der 72. Spielminute den ersten Eckball treten konnten. Die gute Hereingabe von Selina Ruckstuhl konnte Caroline Scheiwiller zum Ehrentreffer verwerten. Mehr lag an diesem Sonntag aber nicht drin, obwohl Selina Ruckstuhl kurz vor Schluss noch eine gute Möglichkeit hatte, waren die Wittenbacherinnen dem 4-1 näher als die Bühlerinnen dem 3-2.
Für die Mittelländerinnen gilt es jetzt, dieses schwache Spiel sofort aus dem Kopf zu streichen und sich voll auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Denn bereits am Mittwoch steht die Auswärtspartie in Amriswil auf dem Programm. Dort muss man unbedingt punkten, um in der Tabelle nicht noch weiter abzurutschen. Anstoss auf dem Amriswiler Tellenfeld wird um 20.15 Uhr sein.



























