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Die Urschweizer kommen

Olma. Am Samstag, 13. Oktober, ist Urschweizer Tag. Die Olma feiert den Tag der Gastkantone Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden.

Am Samstag, 13. Oktober, feiert die Olma den Tag der Gastkantone. Höhepunkte sind der Umzug durch die St.Galler Innenstadt zur Olma am Vormittag und der Festakt in der Olma-Arena am Nachmittag.

Von der Älplerchilbi über die Fasnacht bis zur Swiss Power Brass Band: Brauchtum, Geschichte, Kultur, Tourismus und Verkehr liefern Stoff für einen farbenprächtigen, musikalisch begleiteten Festumzug mit rund 1’600 Mitwirkenden aus den Kantonen Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden.

Angeführt vom «Harst» der einzelnen Kantone in historischer Kleidung mit den Kantonsfahnen, setzt sich der Tross um 10 Uhr an der St.Leonhard-Strasse in Bewegung.

Rund 40 Umzugsnummern vermitteln Eindrücke von der lebendigen Vielfalt des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens in der Urschweiz. Der offizielle Festakt findet um 14 Uhr in der Arena auf dem Olma-Messegelände statt.

Uraltes Brauchtum noch immer aktuell
In der Urschweiz ist uraltes Brauchtum noch heute gegenwärtig. Verschiedene Trachtengruppen, die am Umzug teilnehmen, sind sichtbare Beweise für die liebevolle Pflege historischer Traditionen.

Eine Guggenmusik, aber auch traditionelle Fasnachtsgesellschaften, machen das bunte und fröhliche Treiben der Fasnachtstage hör- und sichtbar. Von der tiefen Verwurzelung der Volkskultur zeugen die Auftritte der Muothataler Wetterschmöcker, der Welttheatergesellschaft Einsiedeln oder der Tellspielgesellschaft Altdorf.

Ausgiebig wandern und gut speisen. Als beliebtes Ferien- und Naherholungsgebiet ist die Urschweiz bis über die Landesgrenze hinaus bekannt. Von historischen und aktuellen touristischen Attraktionen zeugen Drehgondelbahnen, ein Dampfwagen oder die Gotthardpost, die im Festumzug zu bestaunen sind.

Nicht nur für Feriengäste attraktiv ist die traditionelle Urschweizer Küche. In einzelnen Blöcken werden kulinarische Spezialitäten vorgestellt: Trockenfleisch, Alpkäse oder die berühmten Einsiedler «Schafböcke». Die Urschweizer Küche hält für jeden Geschmack das passende Gericht bereit. Auch das Flüssige fehlt nicht: Das Klosterdorf Einsiedeln liefert auch einen gehörigen Schluck Maisgold-Bier.

Unterhaltung für Auge und Ohr
Die Zusammensetzung des Festumzugs ist der Perspektive des Zuschauers angepasst. Die einzelnen Vereine oder geschlossenen Gruppen geben die Struktur vor. «Wir möchten dem Publikum typisch Urschweizerisches präsen-tieren», erklärt Kaspar Michel, der für die Durchführung des Umzugs verantwortlich ist.

«Wir sind überzeugt, dass unser abwechslungsreiches Programm das Publikum bestens unterhalten wird.» Die im gesamten Umzug verteilten Musikgesellschaften sorgen dafür, dass dem Ohr ebenso viel geboten wird wie dem Auge.

Krönender Abschluss in der Arena
Am Nachmittag ab 14 Uhr steht in der Olma-Arena der offizielle Festakt mit unterhaltenden Darbietungen auf dem Programm. Der Festakt wird umrahmt durch Kurzansprachen (in dieser Reihenfolge) von Hanspeter Egli, Direktor der Olma, Kathrin Hilber, Regierungspräsidentin des Kantons St.Gallen, und Isidor Baumann, Landesstatthalter des Kantons Uri als Vertreter der vier Urschweizer Kantone.


Umzugstart um 10 Uhr
Der Umzug startet an der St.Leonhard-Strasse um 10 Uhr und nimmt folgende Route: St.Leonhard-Strasse – Multertor – Multergasse – Marktgasse – Bohl – Museumstrasse – Olma.

Verkehrsbeschränkungen
Von 10 bis etwa 11.45 Uhr gelten folgende Verkehrsbeschränkungen: – Die VBSG-Busse der Linie 1 aus Richtung Neudorf wenden beim Brühltor – Die VBSG-Busse der Linie 1 aus Richtung Bruggen wenden beim Bahnhof – Die VBSG-Busse der Linie 5 aus Richtung Riethüsli wenden im Bleicheli – Die VBSG-Busse der Linie 5 aus Richtung Rotmonten verkehren via Bahnhofstrasse zum Bahnhof – Alle anderen Buslinien sowie die Postautos zum und vom Bahnhof werden wenn nötig umgeleitet – Die Trogenerbahn fährt mit Busersatz ab Schülerhaus zum Bahnhof – Die Haltestellen Marktplatz und Broderbrunnen können während des Umzugs nicht bedient werden.


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Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 08.10.2007 - 17:39:00