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Die ultimative Anleitung für die Bescherung

Was ist einfacher, als die Bedienung einer Flick-Flack Uhr? Genau, das Beschenken einer Frau. Eine Anleitung.

Einmal mehr wurde mir eine Strafaufgabe auferlegt. Diesmal unter dem Motto: «Die Ultimative Geschenks Idee». Auch das noch, war mein erster Gedanke.

Nicht auch noch
Ja Himmel, wenn ich das nur wissen würde. Dann hätte ich mir bis dato bestimmt eine ganze Menge an Stresshormonen aufsparen können, welche mein Körper bereits in den letzten Tagen ausgeschüttet hat. Laden rein mit leeren Händen, Laden raus mit leeren Händen. Mir hämmert es im Kopf, nicht eine winzige Idee möchte da oben gedeihen. Auf was für eine Expedition habe denn ich mich da unter dem Motto «Weihnachten» eingelassen?

Ideen klauen oder stibizen? Kommt nicht in Frage
Ahaa, will mir also einer meine vermeintliche Ideen-Vielfalt klauen. Nene, so läuft das nicht, die behalte ich schön für mich. Nicht einmal «stibizen» ist erlabut. Wäre ja noch der Knaller, wenn alle meine tolle Idee kopieren würden. Da geh ich vorher an die Börse mit meinen grandiosen Einfällen.

Männer? Oh-jemine
Das Problem aller Probleme ist, dass ich in einem Haushalt voller männlicher Wesen lebe. Gott-sei-Dank ist da noch meine Mami, die noch eine riesen Freude an meinen glorreichen Worten und Karten hat.

Doch bei meinem Papi und meinen Brüdern kann die Suche nach einem passenden Geschenk zu einer unmöglichen Turnübung werden. Neue Felgen für das flitzige Auto? Kein Geld. Boxershorts mit Snoopy-Motiven? Zu peinlich. Gestrickte Woll-Socken? Keine Gabe für die Strickkunst. Erotikmagazine? Keinen Mut, um an den Kiosk zu gehen. Mir stehen die Nackenhaare zu Berg, ich weiss nicht mehr ein, nicht mehr aus. Wie kann man denn Männer sinnvoll beschenken?

Eine Badewanne tut’s auch
Umgekehrt sieht die Sache natürlich aus Sicht eines Mannes aus. Eine Frau zu beschenken, ist sogar einfacher als die Bedienung einer Flick-Flack Uhr. Hauptsache das Präsent ist farbig und macht keinen Sinn. Ich denke da an fünf Kilo Süssigkeiten (inklusive Fitness-Abo), an kunterbunte Grusskarten (inklusive rührende Worte), rosafarbene Polsterboxhandschuhe (inklusive Sündenbock) oder Schnickschnack für die Badewanne (inklusive neues Badezimmer).

Oder doch lieber die teure Variante
Nicht zufrieden mit meinen Ideen? Einfacher geht’s natürlich auch. Man geht zum nächsten Goldschmied, bestellt einen Weissgold-Ring, lässt ihn mit einem protzigen Diamanten besetzen (besser mit mehreren) und lässt alle Sorgen hinter sich. Der schmerzvolle Teil kommt dann bei der Kreditkartenabrechnung.

Aber ich schwör’s, die Frau wird strahlen wie ein Engel. Mir ist’s (leider) noch nie widerfahren, aber ich glaube zumindest, dass es so sein würde…

Und falls jemand aus lauter Rachegelüsten dem Chef, dem/der Ex oder dem nervenden Nachbarn etwas Erniedrigendes schenken möchte, der muss nur hier klicken und das passende Geschenk steht bereit.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 19.12.2007 - 10:51:00