Die Sieger
AR. Stefanie Menet und Dölf Alpiger wurden Tagessieger des Ausserrhoder Freundschaftsrennen 2008.
Stefanie Menet und Dölf Alpiger, beide Skiclub Urnäsch, heissen die neuen Sieger des Ausserrhoder Freundschaftsrennens 2008. In den Gruppenwertungen bezwang der Skiclub Bühler jeweils die Skiclubs Urnäsch und Trogen klar. Im Telemark und Snowboard blieb alles beim Alten: Emil Walser und Reto Cecchinato verteidigten ihre Titel. Am Nachmittag des 1. Januars 2008 konnte das Ausserrhoder Freundschaftsrennen bei sehr guten Schneeverhältnissen am Skilift Bömmeli in Urnäsch durchgeführt werden. Der Kunstschnee erwies sich als faire Unterlage für alle Teilnehmenden. Das alpine Rennen wurde in zwei Riesenslalom-Sprintläufen ausgetragen, was zu einem äusserst spannenden Rennverlauf führte. Die Ausserrhoder Vereine Bühler, Grub-Eggersriet, Trogen und Urnäsch nahmen mit 110 Schneesportbegeisterten teil.
Urnäscher Tagessieger
Der seit einigen Jahren in der Nachwuchsförderung grosse Anstrengungen unternehmende Skiclub Urnäsch trumpfte gross auf. Mit Stefanie Menet und Dölf Alpiger stellten die Urnäscher denn auch die beiden Tagessieger im Riesenslalom.
Die bald 15-jährige Stefanie Menet setzte sich klar vor ihrer Clubkollegin Eliane Fuchs und Karin Baumann, Bühler, durch. Damit konnte wiederum eine Angehörige der Kategorie JO (Jahrgänge 1993 und jünger) auch die Tagesbestzeit herausfahren. Die weiteren Ränge belegten die beiden Urnäscher Geschwister Daniela und Theresa Altherr.
Bei den Männern konnte die Jugend die erfahrenen Fahrer noch nicht von der Spitze verdrängen. Der fünfmalige Sieger Emil Walser aus Bühler musste sich nach hartem Kampf dem erstmals für Urnäsch startenden Dölf Alpiger nur um 10-Hundertstel geschlagen geben. Dölf Alpiger ist zusammen mit seinem siebenjährigen Sohn Simon zum Skiclub Urnäsch gestossen. Er ist 39 Jahre alt und kein unbekannter Skifahrer, war er doch schon mehrfacher Alpin-Europameister bei den Eisenbahnern. Als Lokomotivführer der Bodensee-Toggenburgbahn wohnt der gebürtige Toggenburger mit seiner Familie in Herisau. Hinter diesen beiden arrivierten Fahrern folgten die ersten beiden Kaderfahrer des Ostschweizerischen Skiverbandes. Der 16-jährige Andras Mittelholzer aus Urnäsch setzte sich gegen den zwei Jahre jüngeren Dano Waldburger, Bühler, durch. Fünfter wurde der 42-jährige Roland Nef aus Bühler, der mit zwei sehr guten Läufen überraschenderweise als Kategoriensieger der 40 – 49 Jährigen die früheren Sieger Werner Spörri und Reto Schmid auf die Plätze verwies.
Mit grosser Freude darf festgestellt werden, dass die beiden Vereine Bühler und Urnäsch sehr gute Nachwuchsarbeit betreiben. In der Kategorie JO konnte das eine oder andere Talent bewundert werden, das den Riesenslalom mit sehr guter Technik und angriffiger Fahrweise meisterte.
Bühler Equipe vor Urnäsch
In den Gruppenwertungen der vier, respektive zehn besten Skifahrerinnen und -fahrer eines Vereins schwang Bühler vor Urnäsch obenaus. Das Bühler-Quartett mit Emil Walser, Dano Waldburger, Roland Nef und Werner Spörri distanzierte die Urnäscher um zwei Sekunden. In der Zehnerwertung gewann Bühler dank der grossen Ausgeglichenheit mit beinahe 20 Sekunden Vorsprung. Die Trogener mussten sich in der Vierer- wie auch in der Zehnerwertung mit dem dritten Rang zufrieden geben. Grub-Eggersriet wurde Vierte.
Snowboard- und Telemarkrennen
Diese beiden Sportarten wurden zu Beginn der Veranstaltung in einem Lauf als Einlagerennen ausgetragen. Reto Cecchinato, Trogen, konnte mit einem sauberen Lauf die Snowboardwertung klar vor seinem Clubkollegen Roman Schläpfer für sich entscheiden. Emil Walser war bei den Telemärklern eine Klasse für sich und gewann vor Rolf Keller und Bruno Meier, alle Bühler.
Erfolgreiches Organisationskomitee
Das OK unter dem langjährigen Präsidenten Stefan Waldburger konnte auch diese Neujahrsveranstaltung mit grossem Erfolg durchführen. Die speditive Abwicklung verdient Anerkennung: Die Rennen starteten um 13 Uhr und um 17 Uhr war das Rangverlesen bereits vollzogen. Die grösste Freude bereiteten die strahlenden Gesichter der Jüngsten. Sie liessen sich die gewonnenen Medaillen stolz umhängen und genossen es, im Mittelpunkt zu stehen.
Auch am 1. Januar 2009
Die grosse Teilnehmerzahl bei den Jugendlichen in den alpinen Disziplinen zeigt auf, dass der Skisport dank aktiven Vereinen im Appenzellerland einen Aufschwung erlebt. Das Ausserrhoder Freundschaftsrennen ist nach wie vor ein Anlass für jung und alt. Über 60 Jahre liegen zwischen dem jüngsten und dem ältesten Teilnehmenden: Frido Baumann, 1943, und seinem Grosskind Lia Baumann, 2004! Auch 2009 gilt es wieder, die beschwerlichen Silvesternachwehen im Bömmeli an der frischen Luft mit einem Sportanlass auszukurieren.



























