Die Polizei warnt: Vermehrt Einbrüche – betroffen ist vor allem der untere Kantonsteil
Liestal/Ganzer Kanton BL. In den letzten Tagen gab es im Kanton Basel-Landschaft, vorwiegend im unteren Kantonsteil, vermehrt Einbrüche. Die Polizei Basel-Landschaft bittet um erhöhte Aufmerksamkeit.
In der Woche 39 (26. September 2011 bis 2. Oktober 2011) registrierte die Polizei Basel-Landschaft kantonsweit 42 Einbrüche, davon 22 im Wohnbereich (Vorwoche 15/7, Vorvorwoche 23). Betroffen waren vorwiegend Gemeinden aus dem Bezirk Arlesheim, also aus dem unteren Kantonsteil. Am meisten Einbrüche gab es in Duggingen (11 Fälle), Allschwil (8, davon keiner im Wohnbereich) sowie Aesch (3). Die Tatzeiten liegen schwergewichtig in den Abend- und Nachtstunden, Einbruchsobjekte waren sowohl freistehende Einfamilienhäuser wie auch Mehrfamilienhäuser.
In Duggingen waren neben Einfamilienhäusern und einem Mehrfamilienhaus ein Handwerksbetrieb, ein Restaurant sowie ein Schulhaus betroffen. Begangen wurden die Einbrüche zwischen Freitag Abend, 30. September 2011, und Sonntag Morgen, 2. Oktober 2011; die meisten in der Nacht auf Samstag. Ein mutmasslicher Täter konnte an der Industriestrasse in Aesch BL festgenommen werden. Diesbezüglich sind weitere Abklärungen durch die Polizei Basel-Landschaft und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft im Gang.
Die Polizei Basel-Landschaft passt ihre Dispositive täglich an und bittet die Bevölkerung um Wachsamkeit und appelliert daran, verdächtige Geräusche, Feststellungen und Wahrnehmungen stets umgehend und nicht erst einige Stunden später zu melden.
Es ist davon auszugehen, dass die Täterschaft ihre Tatorte im Vorfeld rekognosziert. Die Polizei Basel-Landschaft bittet deshalb die Bevölkerung diesbezüglich um erhöhte Aufmerksamkeit. Melden sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge unverzüglich der Polizei (Telefon 117 oder 112). Notieren sie sich wenn möglich Kontrollschild und Fahrzeugtyp und -farbe eines verdächtigen Fahrzeuges. Es wird dringend davon abgeraten, sich auf eine direkte Konfrontation mit einer mutmasslichen Täterschaft einzulassen.
Die Bevölkerung kann sich mit relativ einfachen Mitteln gegen Einbrüche schützen. Täuschen sie beispielsweise Anwesenheit vor. Bevor Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verlassen, nehmen Sie sich Zeit für einen kurzen Sicherheits-Check.
Übrigens: Die Polizei Basel-Landschaft führt seit 1978 eine Beratungsstelle für Verbrechensprävention. Neben allgemeinen Sicherheitsfragen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger produkte-neutral und erst noch kostenlos über Einbruchschutz informieren lassen. Kontakt: Polizei Basel-Landschaft, Prävention, CH-4410 Liestal, Rheinstrasse 25, Beratungsstelle für Verbrechensprävention, Telefon 061 553 30 61, Mail pol.praevention@bl.ch oder via www.polizei.bl.ch
Zudem empfiehlt es sich, im Wohnquartier den Gemeinschaftssinn mit den Nachbarn zu pflegen, sehr wertvoll sind gute Kontakte zur Nachbarschaft, denn niemand kennt (s)ein Wohngebiet besser als dessen Bewohnerinnen und Bewohner. Melden Sie ihren Nachbarn ihre Abwesenheit; er/sie soll wissen, dass Sie verreist sind. Achten Sie auf dem Nach-Hauseweg auf verdächtige Geräusche, Personen und Fahrzeuge. Wenn der Verdacht besteht, dass Einbrecher am Werk sein könnten, verständigen Sie bitte sofort die Polizei via die Notrufnummern 117 oder 112.



























