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Die Nachfrage ist da, aber…

Immer mehr vermögende Personen würden gerne ihre Zelte im Thurgau aufschlagen. Beim «Zelt» sollte es sich allerdings um ein Luxusobjekt handeln. Und hier herrscht akuter Mangel.

Die villen.ch AG in Zuzwil, Betreiberin der Plattform www.villen.ch, ist Anlaufstelle für Käufer und Verkäufer besonderer Immobilien-Objekte. Hier wird nur fündig, wer das nötige Kleingeld hat. Sich durch das Angebot zu klicken, ist eine Pracht fürs Auge, doch bleibt in den meisten Fällen der Traum unerreichbar.

Allerdings: Die Klientel, die Geld hat und bereit ist, dieses in ein Wohnobjekt der Extraklasse zu investieren, gibt es durchaus. «Insbesondere von deutscher Seite wäre die Nachfrage nach solchen Objekten im Kanton Thurgau vorhanden», sagt Helmut Spitz von villen.ch. Das Angebot aber halte sich in Grenzen. Gefragt bei der Kundschaft seien Objekte mit Seeanstoss, Seesicht oder mit sehr guter und möglichst unverbaubarer Aussicht. Spitz: «Dafür ist die Nachfrage gross, das Angebot aber sehr bescheiden.» Gefragt seien zudem auch immer wieder Attikawohnungen, Terrassenhäuser mit Seesicht und ähnliche Immobilien.

Als Beispiel für ein Objekt, das die genannten Kriterien erfüllt, nennt Helmut Spitz das Angebot einer Bauparzelle mit direktem Seeanstoss und ohne Fuss- oder Radweg dazwischen. Das sei «ein Objekt der Superlative am Bodensee für kapitalkräftige Kunden.» Generell aber gelte, dass es in der Ostschweiz generell klar zu wenig moderne Top-Angebote für die Nachfrage gebe. «Auf den Markt kommende ältere Objekte entsprechen zum Teil nicht dem architektonischen Bedürfnis der Kaufinteressenten», stellt Spitz fest. Auch ältere Interessenten hätten heute für den letzten Lebensabschnitt das Bedürfnis nach Wohnen in der Art von urban, modern, hell, loftig, trendig. Mit dem laufenden «Megatrend» aus der Region Zürich könne die Ostschweiz derzeit nur auf Sparflamme mithalten. Spitz führt das unter anderem darauf zurück, dass unsere Region «architektonisch gesehen bis Mitte der 90er-Jahre einen guten Tiefschlaf hatte.» Inzwischen habe sich das stark gewandelt. «Höchste Zeit», wie der villen.ch-Chef beifügt.

ThurgauThurgau / 18.01.2008 - 16:49:00