Die Herisauer Zeitung existiert
Herisau. Die «Appenzeller Zeitung» verkündete das Aus der «Herisauer Zeitung». Stimmt gar nicht, meint nun die Gegenpartei. Was war geschehen?
Letzten Samstag berichtete die «Appenzeller Zeitung» über das Aus der «Herisauer Zeitung». Und erst noch ohne vorab Rückfrage bei den Machern genommen zu haben. Munter werden Tatsachen verdreht, angebliche Fakten aufgetischt und Unwahrheiten verbreitet.
Den Schreiberlingen an der Kasernenstrasse scheinen die Mittel auszugehen. Nur so kann sich Markus Bachschmied, der Macher der «Herisauer Zeitung» den Kniestich der «Appenzeller Zeitung» vom letzten Samstag erklären. Offenbar hat man ohne solche unschönen Aktionen keine Chance mehr im Anzeigenmarkt.
Das «Ende» ohne Nachfragen prophezeit
Tatsache ist, man hat vorab weder bei Markus Bachschmied noch bei Rolf-Peter Zehnder nachgefragt, warum denn nun letzte Woche keine Ausgabe der «Herisauer Zeitung» erschien. Man suggerierte voreilig das Aus der «Herisauer Zeitung».
Technische Panne
Aber weit gefehlt. Durch den Druckauftrag von «.ch», welcher bei der Zehnder Print AG in Wil platziert wurde, bleibt das Produktionsfenster äusserst knapp. Durch eine technische Panne war es zeitlich nicht möglich, ein separates Kopfblatt für Herisau für letzte Woche zu machen.
Das und nur das war der Grund, dass Herisau keine eigene Ausgabe der gefragten «Herisauer Zeitung» erhielt. Die «Herisauer Zeitung»/«Appenzeller Rundschau» ist nach neuesten WEMF Erhebungen mit 32’000 Bruttoreichweite die klare Nummer eins im Kanton.
Ein Umstand, den wohl weder der Verleger der Appenzeller Zeitung, Marcel Steiner, noch seine Journalisten, allen voran Patrick Kobler, goutieren und offensichtlich nur schwer akzeptieren können.



























