Die Familie – ein Generationenvertrag
Eine Gruppe der CVP Frauen Thurgau nahm die Gelegenheit wahr, und besuchte gemeinsam die Sonderausstellung «Familie – alles bleibt wie es nie war».
Die CVP Frauen Thurgau im Wortlaut:
In den letzten Jahren hat sich das Bild der gängigen Familie in der Schweiz stark verändert – oder doch nicht? Die Führung durch die Ausstellung ermöglichte den Teilnehmerinnen vielfältige Einblicke in die Vergangenheit und die Gegenwart von Schweizer Familien. Je nach Alter der teilnehmenden Frauen, waren es Familienportraits, eine nachgestellte Zimmereinrichtung oder das Maggi-Kinderbuch, die das Familienleben von damals wieder lebendig werden liessen. Dass die Familienformen stark mit der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung verbunden sind, zeigten die grosszügig visualisierten statistische Erhebungen über Haushaltsgrösse, Kindersterblichkeit oder Scheidungsrate über fast drei Jahrhunderte hinweg eindrücklich.
Neuer Generationenvertrag als Modell
Die Ausstellung regt an, über die vielfältigen Formen des Zusammenlebens und das eigene Familienverständnis nachzudenken. Kinder zu haben wurde noch nie so in Frage gestellt, wie in der heutigen Zeit – sei es aus gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Gründen. So wurden in der anschliessenden Diskussionsrunde generationenübergreifende Erziehungsmodelle diskutiert, wo junge studierende oder erwerbstätige Eltern Unterstützung durch die ältere Generation (innerhalb oder ausserhalb der Familie) erhalten, die mit mehr Zeitressourcen und Gelassenheit den Kindern wichtige Impulse geben kann.
Die Veranstaltung gab uns neuen Elan, uns für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft einzusetzen, in der Frauen und Männer mit ihren Kindern bestmögliche Rahmenbedingungen finden, um ihr Leben nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Gegenseitige Respekt und achtungsvoller Umgang unter den Geschlechtern und Generationen ist Voraussetzung, damit gutes Leben für alle möglich ist.



























