Die Armeetauglichkeit hat zugenommen

AR. Der Kanton blickt auf eine erfolgreiche Rekrutierung im Jahr 2008 zurück. 69 Prozent aller Stellungspflichtigen sind als armeetauglich eingestuft worden - rund zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Dieses Jahr haben 355 Stellungspflichtige die Rekrutierung in Mels absolviert. 244 wurden für armeetauglich, 48 für schutzdiensttauglich und 47 für untauglich erklärt. Damit sind anteilsmässig rund zwei Prozent mehr der Armee zugeteilt worden als im Vorjahr. Ein leichter Rückgang ist im Gegenzug bei den Einteilungen in die Schutzdienstpflicht (-1 Prozent) und bei den Untauglichen (-2 Prozent) festzustellen.

16 Teilnehmende wurden für die Nachrekrutierung zurückgestellt. Im Rekrutierungszentrum wird von den Jugendlichen während zwei bis drei Tagen sowohl die körperliche Fitness als auch der psychische und physische Gesundheitszustand getestet.

Die eingerückten jungen Leute zeigten sich nach wie vor interessiert, motiviert und aufgeschlossen gegenüber dem Aushebungsorgan. Erfreulich ist vor allem das Resultat des Fitness-Tests, bei dem die Disziplinen Medizinballstossen, Standweitsprung, Globaler Rumpfkrafttest, Einbeinstand sowie Progressiver Ausdauertest geprüft werden.

Auch hier ist festzustellen, dass sich die körperliche Fitness der Rekrutierten gegenüber dem Vorjahr verbessert hat. 28 Prozent der Aufgebotenen erhielten das Armeesportabzeichen für ein sehr gutes Ergebnis (ab 80 von insgesamt 125 möglichen Punkten). Den Höchstwert von 101 Punkten erreichten Philippe Buff aus Waldstatt, Remo Mucha aus Wolfhalden und Christian Von Burg aus Niederteufen.

Appenzell Ausserrhoden / 05.12.2008 - 10:52:11
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