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Die Armee sucht auch morgen

AI/SG. Eigentlich sollte der Sucheinsatz des Miltärs im Fall «Ylenia» nur heute andauern. Nun steht fest: Die Armeeangehörigen suchen morgen weiter.

Die Suche nach Ylenia gleicht derjenigen nach der sprichwörtlichen Stecknadel im Heuhaufen. Grosse Waldgebiete gilt es zu durchforschen, wobei keineswegs gesichert ist, ob sich das entführte Mädchen tatsächlich in dieser Region befindet und nicht völlig woanders. Denn im bekannten Bewegungsraster des mutmasslichen Täters Urs Hans von Aesch klafft ein mehrstündiges Loch, bei dem unklar ist, wo er sich überall aufhielt.

Schwierige Suche aus der Luft
Umso mehr wurde bei der heutigen Suchaktion die Hilfe der Armee mit über 100 Mann geschätzt. Entgegen den ursprünglichen Plänen wurde nun bekannt, dass die Armeeangehörigen am Donnerstag die Suche einen weiteren Tag lang unterstützen werden. Die Polizeikräfte werden ebenfalls wieder im Einsatz stehen. Die heutigen Suchanstrengungen aus der Luft wurden durch das widrige Wetter wohl kaum vereinfacht. Auch morgen soll es laut Prognosen eher bewölkt und regnerisch werden.

Suche auch im Thurgau
Inzwischen hat sich auch die Kantonspolizei Thurgau eingeschaltet. Nach Bevölkerungshinweisen im Fall der entführten Ylenia wurden verschiedene Gebiete im Kanton abgesucht. Die Suchaktionen im Kanton Thurgau wurden am Dienstag und Mittwoch in enger Absprache mit den Kantonspolizeien St. Gallen und Appenzell Innerrhoden durchgeführt. Im Fokus standen Waldgebiete in Amriswil und am Ottenberg bei Weinfelden. Auslöser waren mögliche Bewegungen des mutmasslichen Entführers Von Aesch am 31. Juli 2007 im Kanton Thurgau und Hinweise aus der Bevölkerung.

Gewässer überprüft
Im Leimatwald in Amriswil standen am Dienstag 50 Kräfte der Kantonspolizei Thurgau im Einsatz. Am Mittwoch wurde diese Suche mit 65 Personen der Kapo Thurgau sowie 77 Kräften der Kantonspolizei Zürich fortgesetzt. Gesucht wurde am Mittwoch auch in einem Waldgebiet am Ottenberg. Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau suchte mit einem Helikopter die Thur bis zur Zürcher Grenze in Andelfingen ab und kontrollierte die Wehre der Thur auf Thurgauer Gebiet. Zudem wurden stehende Gewässer im Waldgebiet bei Amriswil sowie auf dem Ottenberg kontrolliert.

Bis zum Ende der Suche am späteren Mittwochnachmittag fanden sich keine sachdienlichen Spuren, die Hinweise auf den Verbleib des entführten Mädchens gegeben hätten.

appenzell24.ch wird zu einem späteren Zeitpunkt Informationen und Bilder zur heutigen Suche publizieren.


Alle Artikel zum «Fall Ylenia» in der Übersicht

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 08.08.2007 - 16:16:00