«Der Thurgau bringt Sie voll in Schwung»
TG. Eine umfassende Imageumfrage bei Neuzuzügern bescheinigt dem Thurgau hervorragende Standortqualitäten.
Die Umfrage bildet die Grundlage für eine neue, erfrischende Marketingkampagne des Kantons Thurgau. Die Studie belegt ausserdem die Wichtigkeit eines professionellen Standortmarketings. Die neue Plakatkampagne mit Äpfeln im pfiffig-reduzierten Piktogramm-Stil wirbt selbstbewusst dafür.
Die wichtigsten Stärken des Kantons Thurgau sind seine Landschaft mit den Naherholungsgebieten, die Lage am Bodensee sowie die Nähe zu grösseren Agglomerationen, die gute Erschliessung und die tiefen Lebenshaltungskosten. Das zeigen die Resultate der Imageumfrage unter 300 Neuzügerinnen und Neuzuzügern, die ihre Meinung über den Thurgau und ihren Zufriedenheitsgrad äusserten. Andererseits werden in erster Linie die Ländlichkeit und die Steuerbelastung als mutmassliche Gründe angegeben, die von einem Zuzug in den Thurgau abhalten könnten.
Beliebtes Wohneigentum
Viele Neuzuzüger (30 Prozent) haben sich aufgrund von Beziehungen für den Thurgau entschieden. Die Beliebtheit des Kantons ist aber auch bei Personen, die sich nach Wohneigentum umsehen, besonders gross: 28 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aufgrund der günstigen Immobilienpreise in den Thurgau gezogen sind. 23 Prozent sind wegen der Arbeitsstelle umgezogen. Von den Neuzuzügern wird die Lage des Kantons Thurgau insgesamt als erfreulich positiv beurteilt. Die Nähe zu den Bergen (38 Prozent), die Nähe zum Bodensee (17 Prozent) und den umliegenden Städten Zürich, St.Gallen und Konstanz (17 Prozent) wird als optimal betrachtet. Dies ist im Kontext der Stärken des Thurgaus zu sehen: Die Landschaft und die Naherholungsgebiete mit ihrer grossen Vielfalt zählen bei über der Hälfte der Befragten zu den herausragenden Standortqualitäten. Dazu gehören in den Augen von je zwölf Prozent der Befragten auch die Steuern und die verhältnismässig tiefen Lebenshaltungskosten.
Hohe Zufriedenheit
Bei der Frage nach Optimierungspotenzial bekundete rund die Hälfte der Antwortenden vollständige Zufriedenheit. Verbesserungswünsche sind mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs verbunden (19 Prozent) sowie mit dem vermuteten Potenzial, die Steu-ern zu senken (13 Prozent). Bereits weit weniger (5 Prozent) wünschen sich mehr Frei-zeitangebote, insbesondere für Jugendliche. 42 Prozent der Befragten sehen keine Gründe, nicht in den Thurgau zu ziehen, insbesondere Neuzuzüger aus dem Ausland. Am meisten (20 Prozent) sehen einen mutmasslichen Grund, nicht in den Thurgau zu ziehen in seiner Ländlichkeit und fast so viele (18 Prozent) wegen den Steuern. Weitere Nennungen mit wenigen Prozenten entfallen auf den Dialekt und den Konservativismus.
Image gezielt fördern
Die Stärken des Kantons Thurgau sind bei gut der Hälfte der Neuzuzüger schon am vorhergehenden Wohnort gut bis ziemlich gut bekannt. Allerdings sinkt der Bekannt-heitsgrad insbesondere im Ausland. Der Thurgauer Volkswirtschaftsdirektor Kaspar Schläpfer sieht sich in den Bemühungen seines Kantons bestätigt: «Die Studie ergab erfreulich gute Werte. Sie zeigt aber auch, dass wir mit einem gezielten Standortmarketing in den umliegenden Kantonen und auch im benachbarten Ausland noch wesentlich mehr zur Imageförderung beitragen können.» Mit der neuen Imagekampagne wolle man denn auch auf die Vorzüge des Thurgaus aufmerksam machen, sagt Edgar Sidamgrotzki, Chef des Amts für Wirtschaft und Arbeit (AWA), das die neue Standortmar-ketingkampagne für den Kanton Thurgau verantwortet: «Wir erreichen unsere Zielgrup-pen in unseren Zielregionen mit gezielten Werbemassnahmen und einer breit angeleg-ten Plakatkampagne im Grossraum Zürich.»
Die neuen Plakate des Kantons Thurgau fallen auf und sind dank ihres einfachen wie auch erfrischend-humorvollen Stils besonders einprägsam: Sie basieren auf der Idee eines modern umgesetzten Apfel-Piktogramms, das in den verschiedensten Anwen-dungen gezeigt werden kann. Die Piktogramme sollen die Stärken des Thurgaus symbolisieren und nicht auf dem traditionellen Apfel allein beruhen. Vielmehr soll die In-szenierung des Apfels als «Urprodukt» des Thurgaus verschiedene weitere Stärken in überraschender Weise darstellen und urban-moderne Seiten des Kantons ins Be-wusstsein rufen. In der ersten Plakatserie kommen drei Hauptsujets zum Einsatz: «Energy Drink» zeigt einen Apfel mit Trinkhalm, ein Apfel mit Badehose verdeutlicht «Wohnen am Meer mit Mehrwert», und ein Apfel mit Geschwindigkeitsschweif ermutigt die Passanten zum Durchstarten im Thurgau.



























