Der schönste «Heubuuch» ist gewählt
AR. Von zehn mutigen Landwirten wurde Martin Hächler an den «Mister Heubuuch» Wahlen 2007 als schönsten Schweizer Bauer gewählt. Das Appenzellerland ging leider leer aus.
Schon zum fünften Mal trafen sich am Samstag, 14. Juli 2007 zehn mutige Landwirte auf der Ranch Farsox (Graubünden), um sich vor über 500 Fans einen spannenden und originellen Wettkampf um die Krone des «Mister Heubuuch» 2007 zu liefern. Der neue schönste Schweizer Bauer heisst Martin Hächler und stammt aus Biberstein/AG. Während das Appenzellerland letztes Jahr mit Ruedi Thoma aus Walzenhausen an den Wahlen vertreten war, befand sich dieses Jahr leider kein Appenzeller «Heubuuch» unter den Kandidaten.
Heiratsantrag vor versammelter Gesellschaft
Auch die Jubiläumsausgabe des «Mister Heubuuch» auf der Ranch Farsox in Alvaneu Bad fand unter grossem Zuschauerandrang statt. Die zehn Anwärter lieferten sich vor über 500 begeisterten Zuschauern aus allen Teilen der Schweiz einen spannenden Wettkampf. So mussten die mutigen Eidgenossen beispielsweise einen möglichst originellen Heiratsantrag präsentieren. Der Kandidat aus dem Tessin, Roberto Canonica, nutzte diese Gelegenheit und machte seiner Herzallerliebsten vor versammelter Gesellschaft einen «echten» Antrag und wurde mit einem Ja belohnt.
Die Teilnehmer wurden unter den strengen Blicken der Jury beim «Rahmschlagen» auf ihre Haushaltstauglichkeit geprüft. Aber auch im festlichen Anzug auf dem «Catwalk» durch das Publikum machten die Kandidaten einen souveränen Eindruck. Für eine ausgelassene Stimmung sorgten die zahlreich mitgereisten Fans. Es wurden keine Mühen gescheut, um für den jeweiligen Favoriten auch das passende «Anfeuerungsmittel» zu finden: dröhnendes Kuhglockengeläut und lautstarkes Mitfiebern brachten das Festzelt zum Brodeln und spornte die Kandidaten zu Höchstleistungen an.
Der schönste Schweizer Bauer kommt aus dem Kanton Aargau
Als neuer «Mister Heubuuch» 2007 wurde der 39-jährige Martin Hächler aus Biberstein (AG) gekürt. Er überzeugte das Publikum und die prominente Jury, welche sich unter anderem aus Vera Dillier Jetsetterin, Brian Abeywickreme (Musicstar – Finalist) und Peter der Erste Fürst von und zu Belfort zusammensetzte, mit seinem Charme und einer spektakulären «Body-Show». Dem Gewinner steht ein aufregendes Amtsjahr bevor. So winken ihm Auftritte für den Schweizerischen Bauernverband mit dem Slogan «gut gibt’s die Schweizer Bauern». Als ganz besonderen Preis zum fünfjährigen Jubiläum fährt der neue Mister ein Mercedes-Van «Viano», welcher dem Gewinner von der Firma Thomann Nutzfahrzeuge AG, Schmerikon und Gerüstbau Tscharner, Domat-Ems für die gesamte Amtsperiode zur Verfügung gestellt wird.
Ein Bündner als originellster Schweizer Bauer
Nebst dem schönsten wurde auch der originellste Schweizer Bauer gesucht. Hier konnte sich der 38-jährige Claudio Signer aus Domat/Ems/GR gegenüber seinen neun Konkurrenten mit viel Witz und Schlagfertigkeit durchsetzen. Zudem hatten alle 21 Kandidaten des Castings die Möglichkeit, über ein «Infowing-SMS-Voting» zusätzlich zum «Mister SMS Heubuuch» 2007 gewählt zu werden. Dieser wurde ebenfalls am 14. Juli 2007 während der offiziellen «Mister Heubuuch-Wahl» gekürt. Wie bereits bei der Wahl zum schönsten Bauern hatte auch hier der Kandidat aus dem Aargau, Martin Hächler, die Nase vorn.
Grosses Medienecho Schweizweit
Schon im Vorfeld der Veranstaltung war das Medienecho in den verschiedenen Heimatkantonen der Kandidaten sehr gross. Die jungen Landwirte standen plötzlich im Rampenlicht und präsentierten sich der Öffentlichkeit mit Interviews. «Mit dem Anlass haben wir das oberste Ziel erreicht und der breiten Bevölkerung auf sympathische Weise die Landwirtschaft näher gebracht», so OK-Chef Cordo Simeon.



























