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Der Fahnder in Appenzell

Appenzell. Die 3Eidgenossen präsentieren am 28. September mit Musik und Kabarett das Theaterstück «Der Fahnder».

Am kommenden Freitag, 28. September, lädt der Verein 3Eidgenossen zur nächsten Veranstaltung im aktuellen Jahresprogramm ein. In einer szenischen Lesung wird die Farce von Emil. A. Engel uraufgeführt

Ein Hörspiel-Theater
Nebst Kabarett und Musik präsentiert der Verein 3Eidgenossen jeweils auch Texte bekannter und weniger arrivierter Autoren.

Der unter dem Pseudonym Emil A. Engel schreibende Unbekannte hat das Theaterstück «Der Fahnder» geschrieben.

Marcus Fritsche, der einheimische Schauspielprofi, hat aus diesem Text eine Art Hörspieltheater geschaffen. Unter seiner Regie lesen Sprecher und Sprecherinnen ausgewählte Szenen. Den Part des Moderators und Sprecher der Zwischentexte hat Marco Fritsche übernommen. Unter anderen wirken der Regisseur, Beatrice Gmünder (Regionaljournal Ostschweiz) und die TVO-Nachrichtenmoderatorin Kristina Basista mit.

Eine Farce – was ist das?
Das Online-Lexikon Wikipedia gibt dazu folgende Informationen: Eine Farce ist eine Komödie, die das Ziel hat, die Zuschauer mit Hilfe unwahrscheinlicher oder extravaganter, aber eigentlich möglichen Situationen, Verkleidungen und Verwechslungen zu unterhalten. Sprachlicher Humor, Wortspiele, ein schnelles Tempo und bewusste Absurdität oder Unsinn sind ebenfalls häufig in einer Farce zu finden.

Das zentrale Thema ist oft eine Grenze, die überschritten wird oder etwas vor den anderen Figuren verheimlicht werden soll. Daraus folgt eine unvorhersehbare Kettenreaktion.

Da keine Zeit bleibt, über die Geschehnisse nachzudenken und die nächsten Schritte zu planen, kommt die Figur, die etwas zu verschweigen hat, an einen Punkt ohne Rückkehr. Sie lebt in der Annahme, dass Handeln besser ist als enttarnt zu werden oder die Wahrheit zuzugeben. Dadurch verwickelt sie sich immer stärker in Schwierigkeiten.

Viele Farcen bewegen sich schnell auf den Höhepunkt zu, in der das Problem häufig durch eine überraschende Wendung gelöst wird. Normalerweise gibt es ein Happy- End. Zur Freude des Publikums wird der Gerechtigkeit nicht immer gefolgt: Der Hauptdarsteller kommt mit einem blauen Auge davon.

Eine Farce ist normalerweise sehr tolerant gegenüber Verstössen und zeigt Menschen als eitel, irrational, käuflich, kindisch und Automatismen zugeneigt. Aus diesem Grund ist die Farce häufig kombiniert mit der Satire.

Mitgegangen – mitgefangen – mitgehangen
1. Akt [space] Joe Heuberger ist CEO der Cateringfirma Tip-Top GmbH. Gerüchte über kriminelle Machenschaften des Grossunternehmens bringen Justizdirektor Oberholzer und den Fahnder, Kommissar Manser, auf dem Plan. Arthur Sommer und Gisela Huber arbeiten bei Tip-Top GmbH. Die beiden sind ein Liebespaar und besprechen miteinander die Machenschaften hinter den Kulissen, was zur Folge hat, dass Arthur die Augen nicht mehr verschliessen kann und kündigt.

2. Akt [space] Bei einem Rundgang in einem einschlägigen Lokal verschafft sich der Kommissar einen Einblick in die Welt der «bezahlten Liebe». Sprachmächtig schildert Svetlana die Gesetze dieses Gewerbes und gibt Auskunft über illustre Kundschaft – unterbrochen von einer Polizei-Razzia mit Kommissar Manser und seinen Kollegen.

3. Akt [space] Eine völlig unerwartete Wende: alle Verhafteten sind wieder auf freiem Fuss. Dafür wird Kommissar Manser mit Handschellen abgeführt. Betriebsleiter Joe Heuberger informiert über die Vorgänge im Gespräch mit TV-Reportern. Seine Firma Tip-Top GmbH klagt an: illegale Methoden des Fahnders bei den Ermittlungen.

Zu diesem spannenden Anlass lädt der Kulturverein 3Eidgenossen alle Interessierte freundlich ein. Das Lokal 3Eidgenossen am Landsgemeindeplatz in Appenzell ist ab 18.30 Uhr geöffnet. Kulinarische Köstlichkeiten werden aus der Bistroküche serviert.

Der Fahnder – Uraufführung der Farce von Emil. A. Engel in Appenzell, Kulturlokal 3Eidgenossen, Blumen Barbara am Landsgemeindeplatz, 20 Uhr – Reservationen: 071 787 38 48 oder E-Mail: info@3eidgenossen.ch bis Freitag, 28. September, 14 Uhr

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 24.09.2007 - 16:11:00