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Der etwas andere Adventsmarkt

Trogen. Auf dem Landsgemeindeplatz fand am vergangenen Samstag der 22. Adventsmarkt statt. Produkte von Menschen mit Behinderungen wurden ausgestellt.

An der ehemaligen Landsgemeinde, der Chilbi und wenn der Samichlaus kommt, bei Beerdigungen und Hochzeiten war und ist er belebt, der Trogener Landsgemeindeplatz. Bei einem weiteren jährlichen Anlass finden Weithergekommene ebenfalls kaum einen Parkplatz: Wenn der Trogener Adventsmarkt stattfindet.

Am vergangenen Samstag, 8. Dezember, wurde der Landsgemeindeplatz zum Marktplatz. An rund 50 Ständen stellten Institutionen, in denen Menschen mit Behinderungen tätig sind, ihre Ware zur Schau und zum Kauf.

Adventsmarkt fand Anklang
«Dieses Jahr hatten wir einen guten Publikumsaufmarsch», zeigt sich Vreni Fricker, Initiantin des Adventsmarkts, zufrieden. Und der Markt hatte auch dieses Jahr wieder einiges zu bieten: Nebst den Angeboten an den Marktständen wurde in der Kirche und in den Gaststätten musiziert, es wurden über 30 Adventsbilder ausgestellt und im Kronensaal der Kunstpreis verliehen.

Eine Plattform für Menschen mit Behinderungen
Das Ziel des Trogener Adventsmarktes ist laut Fricker, den Menschen mit Behinderungen eine Plattform zu bieten. Zudem soll der Landsgemeindeplatz belebt werden. Weiter ist es Fricker ein Anliegen, dass Begegnungen stattfinden. «Der Adventsmarkt bietet Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen», erklärt Fricker. Viele Menschen mit Behinderungen leisteten versteckte Arbeit, am Adventsmarkt gebe es die Gelegenheit, zu sehen, was diese Menschen können. Und: «Viele Leute sind erstaunt, wenn sie sehen, dass Menschen mit Behinderungen auch etwas können, ja sogar teilweise mehr können als wir.» mke

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 11.12.2007 - 08:14:00