• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Der Einbruch kam in der 2. Halbzeit

Fussball. Der FC Wädenswil schlägt den FC Frauenfeld mit 2:1

Die Startphase verlief ziemlich verhalten und nach zwei Halbchancen des FCF’s kam die Einheimischen in der 10. Spielminute zur ersten Grosschance: Nach einem weiten Einwurf verlängerte Gonzales per Kopf und Strickler vergab freistehend am zweiten Pfosten.

In der 19. Minute entschied der kleinlich pfeiffende Schiedsrichter Hediger auf Penalty. Vintem’s Zweikampfverhalten war allerdings nicht einmal grenzwertig. Füchslin lief zum Elfmeter an, doch FCF – Keeper Wolwonik hielt die Gäste im Spiel. Wolwonik stand auch in der Folge im Zentrum des Spiels, mit mehreren Grosstaten brauchte er die zürcher Offensivkräfte beinahe zur Verzweiflung. Nach etwas mehr als einer halben Stunde kam der FCF besser ins Spiel, insbesondere De Simone setzte sich in Szene:

Einen Distanzschuss knallte er über die Querlatte und kurz darauf zeigte er ein sehenswertes Solo. Hiter der Mittellinie gestartet liess der FCF – Stürmer gleich vier Gegenspieler stehen, doch sein Torschuss streifte am Gehäuse vorbei. Nach einer schwachen ersten Halbzeit wurde die Partie in den zweiten 45 Minuten zunehmends spannender. Murat Yakin wechselte Pelusi, Ribeiro und später auch noch Urbani ein und versuchte die Offensive zu verstärken.

Den Frauenfeldern gelang allerdings auch in der 2. Halbzeit nicht viel und Torgelegenheiten blieben Mangelware. Nach einer Stunde schien das 1:0 für den FC Wädenswil Tatsache.

Jedoch war erneut Wolwonik zu Stelle und hielt seinen Kasten dank einer mirakulösen Parade gegen Patrick Fischer sauber. In der 82. Minute war auch Wolwonik machtlos, als Gonzales eine Flanke von Bodmer über die Linie drückte.

In der Nachspielzeit gelang Füchslin nach einem Konter das 2:0 und die Partie war entschieden. Beim folgenden Anspiel passte De Simone zu Ruch, dieser spielte zurück und De Simone durchlief die ganze Abwehr und ermöglichte Pelusi den Ehrentreffer.

Die Entschlossenheit und der Zug zum Tor hatten während den 90 Spielminuten zuvor gefehlt und so verlor der FCF mit 1:2.


FC Wädenswil – FC Frauenfeld 2:1 (0:0)

200 Zuschauer, SR: Hediger

Tore: 82. Gonzales 1:0, 90. Füchslin 2:0, 90. Pelusi 2:1

FC Wädenswil: Roth, Kuster (76. Brauchhardt), Huber, Lenherr, Strickler, Gonzales, Fischer Patrick (74. Fischer Oliver), D’Alto, Bodmer (89. Zollinger), Kappeler, Füchslin

FC Frauenfeld: Wolwonik, Schmid, Vintem, Brechbühl, Specker, Studer, Hirt (56. Ribeiro), Ruch, Selmani (79. Urbani), Gullo (46. Pelusi), De Simone

Verwarnungen: 7. De Simone, 19. Wolwonik, 29. Kuster, 36. Füchslin, 90. Specker

Bemerkungen: Mora, Lukic und Schlauri verletzt. Agrostelli im Ausland und Keller im Militärdienst. Vieira in der 2. Mannschaft. Erster Einsatz von Marcel Brechbühl.

ThurgauThurgau / 27.04.2008 - 12:17:00