Denkmaltag: Sitterverbauungen
Appenzell. Die Sitterverbauungen stehen im Zentrum des diesjährigen Denkmaltages, der unter dem Thema «Am Wasser» steht.
Unter der Leitung von Bauherr Stefan Sutter, Vorsteher des Bau- und Umweltdepartements, findet ein Sitterspaziergang von der Appenzeller Badi bis zur ARA Appenzell statt.
Auf einer Länge von rund 3 km wird der Bach in einem ausgeklügelten und auf weiten Strecken kaum mehr wahrnehmbaren Bauwerk in die Schranken gewiesen. Entstanden ist der massive Eingriff in die Flusslandschaft um 1900.
Auf der rund zweistündigen Wanderung werden die neuralgischen Punkte besichtigt, Unsichtbares wird fachmännisch erklärt und Noch-Nicht-Sichtbares (Geplantes) vor dem geistigen Auge entworfen. Dabei werden auch die Anliegen der Natur nicht zu kurz kommen.
Daneben bleibt unbeschränkter Platz für allerhand Sittergeschichten. Auch markante Bau- und Kunstwerke an und über die Sitter sollen gebührend Beachtung finden. Zu den letzten beiden „Programmpunkten“ werden der Künstler Roman Signer, der an der Sitter in Appenzell aufgewachsen ist, und Roland Inauen, Konservator Museum Appenzell, ihren Beitrag leisten.
Treffpunkt: Samstag, 12. September, 14 Uhr, bei der Appenzeller Badi. Dauer cirka zwei Stunden.



























