Das Grueberchörli lädt zur Abendunterhaltung
Grub/AR. Letztes Wochenende fand der erste Teil der traditionellen Abendunterhaltung des Grueberchörlis statt. Es wurde gesungen und ein Theater aufgeführt.
Alle zwei Jahre lädt das Gruberchörli zu ihrem bekannten und unterhaltsamen Abendunterhaltung ein. Unter dem Motto «ösers Dörfli» und unter der Leitung von Werner Falk studierten und probten die sieben Frauen und sechs Männer des Grueberchörlis neun Gesangsstücke und vier Zäuerli. Zu Beginn der Unterhaltung wurde das Lied «D’Morgeruhe» vorgesungen, gefolgt von einem Zäuerli, vorgetragen von Hans Eugster. Als drittes wurde das Gruberlied, ein eigens von den Herren Hans Schläpfer und Walter Koller für das Dorf Grub
komponierte Lied, vorgetragen. Weitere Lieder wie «De Dorfbronne», «Gässbüelerdörfli» und «Of em Hääweg», wurden vorgesungen. Zwischen den einzelnen Gesangsstücken nahmen Margrit Eberhard, die Präsidentin des Grueberchörlis, Rösli Fässler und Georg Jost jeweils ein Zäuerli.
Quartett überzeugte
Meinrad Signer führte den ganzen Abend lang durchs Programm, neben den einzelnen Gesangsankündigungen, gab er jeweils einen Witz zum Besten und war damit für eine zusätzlich lockere Stimmung im Saal besorgt. Neben dem Ansagen der Lieder und dem Erzählen einiger Witze sang Meinrad Signer auch im Quartett mit Georg Jost, Rösli Fässler und Erika Meier und sorgte damit für eine erste Zugabe an diesem Abend. Das Lied „Früehligsfreud“ wurde so frenetisch beklatsch, dass die vier Sänger noch «Jo wenn i Geld gnueg hett» sangen.
«De Grossvater wott hürote»
Das zur Tradition gewordene Theater im Anschluss an die Gesangliche Vorstellung fehlte auch am vergangen Samstag nicht. Die Mitglieder des Gruberchörli lieferten unter der Regie von Hans Graf wieder einmal eine tolle Vorstellung ab und sorgten mit ihren schauspielerischen Leistungen für einige Lacher im Saal.
Der Grossvater Hannes Brunner (Georg Jost) fühlt sich nach dem Genuss eines Wundermittels mit seinen 70 Jahren wieder wie zwanzig und möchte nochmals heiraten. Da kommt ihm die Verlobte seines Sohnes Ueli
(Hans Mösli), Olga Freudiger (Emmi Jost) gerade recht. Da auch die Tochter von Olga, Lotti (Erika Meier) und der Sohn von Ueli, Fritz (Meinrad Signer) sich an der Olma näher kennengelernt haben und Ueli sich endlich traut der Haushälterin Elsa (Margrith Eberhard) seine Gefühle zu gestehen, ist das Chaos perfekt und die Lachmuskel arg beansprucht.
Das Grueberchörli lädt nochmals am Samstagabend 26. April und am Sonntagnachmittag 27. April zu ihrer Unterhaltung ein. Platzreservation bei Familie Meier unter 071 877 16 71.



























