Dank LED-Technik effizienter und nachhaltig beleuchtet
Romanshorn/TG. Mit der neuen Beleuchtung der Festwiese am See schlägt die Gemeinde Romanshorn ein neues Kapitel in Sachen nachhaltige Stadtbeleuchtung auf.
Sie hat sich für die zukunftsweisende LED-Technologie entschieden. Damit können Energiekosten gespart werden. Weitere Einsparungen gibt es durch die Lebensdauer und die Wartung. Wer abends über die Festwiese am See in Romanshorn spaziert, wird automatisch auf die futuristische Beleuchtung aufmerksam. Die Lampen fallen nicht nur wegen der trichterförmigen Bauform auf, vielmehr sticht die gebündelte Ausstrahlung des weissen Lichts ins Auge. Dieser Balance zwischen reiner Zweckbeleuchtung und gezielter Inszenierung im Sinne einer nächtlichen Ortsverschönerung ging in Romanshorn ein längerer Prozess voraus: Anfangs Jahr wurde das Elektrizitätswerk (EW) von der Gemeinde beauftragt, den Gehweg im westlichen Teil der Festwiese am See zu beleuchten. Da diese Gegend für Romanshorn durch seine exklusive Lage einen hohen Stellenwert geniesst, waren die Anforderungen an eine zukunftsgerichtete Lösung besonders hoch.
Im Vordergrund standen ökonomische Wünsche wie Wirtschaftlichkeit, ökologische Faktoren wie Energieeffizienz und natürlich die Sicherheit. „Da die LED-Technik in der Strassenbeleuchtung noch in den Kinderschuhen steckt, war es zuerst schwierig, überhaupt etwas Taugliches zu finden“, erklärt Rolf Ifflaender, Abteilungsleiter Energie beim EW Romanshorn. Er zog für die Produkte-Evaluation die Firma Elektron AG aus Au (ZH) bei, die für Projektierungen im Bereich der öffentlichen Aussenbeleuchtung spezialisiert ist. Nach eingehender Analyse fiel der Entscheid auf eine LED-Lösung: Lichtemittierende Dioden, kurz LED, sind nicht neu, aber ihre Einsatzmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren stark erweitert. Die speziell geformte Spiegeloptik fokussiert das Licht an die gewünschte Stelle. Damit wird die Lichtverschmutzung verringert. Das Licht verbessert die Sicht, erhöht die Sicherheit und trägt zu einem besseren Erscheinungsbild des Parks in der Dunkelheit bei.
Energieverbrauch im Vordergrund
Das Energiesparen hat im Zuge des Klimawandels, erhöhter Energiepreise und einem stärkeren Nachhaltigkeitsdenken auch bei der Beleuchtung stark an Bedeutung gewonnen. „Durch die Nutzung der CitySpirit LED-Leuchten kann die Gemeinde Romanshorn den Energieverbrauch gegenüber der herkömmlichen Beleuchtung um zwei Drittel reduzieren“, erklärt Ernst Bosshard, Gebietsleiter für die Ostschweiz der ausführenden Elektron AG. Rolf Ifflaender ergänzt: „Der Energieverbrauch war das überzeugendste Argument für die CitySpirit LED-Leuchten.“ Ein weiterer Vorteil der LED-Leuchten ist die lange Lebensdauer. Die LED-Lampen leuchten rund 50‘000 Stunden, was einer durchschnittlichen Lebensdauer von 15 Jahren entspricht. Die LED-Leuchten können während der ganzen Nutzlebensdauer die Lichtleistung automatisch konstant halten und unterschreiten die geforderte Mindestbeleuchtungsstärke zu keiner Zeit. Das hängt mit der elektronischen Regelung „Constant Light Output“ (CLO) zusammen, die in die Leuchten eingebaut ist. Ernst Bosshard dazu: „Bei der Planung von neuen Lichtanlagen muss künftig die Anzahl Leuchten nicht mehr überdimensioniert werden, was Kosten und Energie von bis zu 15 Prozent spart.“
Auch Wartungsprinzip überzeugt
Rolf Ifflaender vom EW Romanshorn ist auch vom Wartungsprinzip überzeugt: „Das durchgehend modulare Leuchtenkonzept erleichtert die Anlagenwartung und vereinfacht den Austausch des LED-Moduls samt Treiber zum Ende der Nutzlebensdauer erheblich.“ Dach und Wanne lassen sich in einem Stück über einen Bajonettverschluss abnehmen. Nach Lösen der Modulverschraubung und Trennen der elektrischen Schnellsteckverbindung lässt sich der komplette Funktionalblock einfach gegen einen neuen ersetzen. Rolf Ifflaender: „Das ist in dieser Form einzigartig unter den Strassenbeleuchtungskonzepten mit LEDs und schlägt sich deutlich in der Reduzierung der Wartungskosten nieder. Nun sind wir stolz darüber, eine der ersten Gemeinden in der Schweiz zu sein, die LED-Strassenleuchten einsetzen. Wir freuen uns, einen ersten Schritt in Richtung Zukunft gemacht zu haben.“



























