• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Dank kämpferischer Leistung eine Cup-Runde weiter

Unihockey. Die Herren 1 des UH Appenzell schlagen in einem spannenden und intensiven Spiel in der zweiten Cuprunde die besser gesetzten Nesslau Sharks.

In der Wühre Turnhalle gewannen die Appenzeller vor lautstarkem Heimpublikum nach zwischenzeitlichem 1:2 Rückstand noch mit 5:4 (1:1, 3:1, 1:2).
Mit viel Druck und hohem Tempo wollten die Herren 1 des UHA Appenzell in das Spiel starten. Dies sollte unter anderem auch möglich sein dank der Tatsache, dass die Appenzeller im Gegensatz zum Gegner ein deutlich grösseres Kader vorweisen konnten.

Das hohe Tempo überraschte den Gegner prompt, so dass er zu Fehlern gezwungen wurde, woraus sich schon früh erste Torchancen ergaben. Die Störarbeit und aufsässige Spielweise der Appenzeller trug denn auch schnell Früchte: Bereits in der siebten Minute sahen sich die Gastgeber mit einem Tor in Front. Dank einer geduldigen Spielweise und einem gut funktionierenden Back-checking konnten die Appenzeller den Vorsprung gegen den höher eingestuften Gegner denn auch lange verteidigen. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts mussten sie aber dennoch den Ausgleich hinnehmen.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Appenzeller gleich weiterfahren, wie noch zuvor, mussten aber schnell feststellen, dass die Gegner aus Nesslau immer besser ins Spiel kamen. Dank schnellen Konterangriffen und direktem Kombinationsspiel konnten sie gute Chancen verzeichnen, welche nach knapp sechs Minuten in einem Tor fruchteten. Zum Glück für die Appenzeller war der Gegner in der darauf folgenden Phase aber zu verspielt, so dass einige weitere Chancen ungenutzt verstrichen.
Die Appenzeller fingen sich aber und erarbeiteten sich wieder vermehrt eigene Chancen. Die Arbeit wurden schliesslich auch belohnt: Mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten wandelte der Rückstand sich in einen Vorsprung. Die Gäste schienen sich nur schwer von diesem Schock zu erholen und verliessen sich immer mehr auf Einzelaktionen. Kennzeichnend dafür ist das Eigentor eine Minute vor Schluss zum 4:2 Pausenstand.

Mit der Devise „Angriff ist die beste Verteidigung“ gingen die Appenzeller ins letzte Drittel. Der Ball wurde über alle drei Reihen hinweg gut laufen gelassen, so dass sich der Gegner oftmals in Bedrängnis sowie zu viel Laufarbeit gezwungen sah. Die so erarbeiteten guten Chancen konnten jedoch allesamt nicht genutzt werden. Trotzdem ist dem Heimteam gut zu halten, dass die Defensive nie aus den Augen gelassen wurde, so dass der Gegner langsam verzweifelte und seine Kräfte zu schwinden begannen. Aufgrund einer kleinen Unaufmerksamkeit auf Seiten des UHA kam er jedoch unverhofft zum so gefährlichen Anschlusstreffer.

So wurden letzte Kräfte mobilisiert, was nun auf der anderen Seite zu gefährlichen Torszenen führte. Der Gegner nutzte diese kaltblütig aus und konnte knapp zwei Minuten vor Drittelsende gar den Ausgleich bejubeln. Unbeirrt und unbeeindruckt dessen spielten und arbeiteten die Appenzeller aber weiter und freuten sich ob der Spannung in den Schlussminuten.
Diese fand 38 Sekunden vor Spielende aber ein jähes Ende, als der Ball zum fünften mal im Tor der Nesslau Sharks zu liegen kam. Zwar versuchten die Gäste anschliessend noch alles, hatten aber Glück nicht noch einen weiteren Treffer ins leere Tor hinnehmen zu müssen.

Danke einer geschlossenen und kämpferischen Mannschaftsleistung über alle drei Linien hinweg sowie guter Unterstützung aus dem zahlreichen Publikum konnten die Appenzeller das Spiel so für sich entscheiden. Nun freuen sie sich auf eine weitere Cuprunde und darauf dank gutem und attraktivem Unihockey erneut einen Gegner in Bedrängnis zu bringen.

Für den UH Appenzell spielten: Sepp Huber, Michael Inauen (beides Torhüter); Daniel Waldburger (1 Tor/ 0 Assists), Sepp Räss (0/1); Benjamin Fässler (1/0), Rico Baumann (1/0), Mario Gasser (1/2); Markus Koch, Stefan Dennler; Ernst Widmer (0/1), Roger Büsser, Daniel Inauen; Danilo Capatt; Silvio Bischof, Matthias Ruf, Dimitri Kink.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 13.07.2009 - 09:28:31