CVP will weitere Ortsparteien
Herisau. Die Ausserrhoder CVP plant weit voraus. Sie gibt bereits ihre Ziele für die Wahlen im Jahr 2011 bekannt. Und sie möchte neue Ortsparteien gründen.
«Nach den Wahlen ist vor den Wahlen», heisst es in einem Schreiben der CVP Appenzell Ausserrhoden, und deshalb habe man bereits die Zielsetzungen für die Wahlen 2011 diskutiert. Dies unter der Vorgabe, dass weiterhin gemäss Majorz gewählt wird, nachdem der erneute Anlauf für das Proporzwahlsystem gescheitert ist. Das erschwere die Ausgangslage der CVP, stellt die Partei fest. Dennoch scheint sie für 2011 hoffnungsvoll, wie den Zielen zu entnehmen ist.
In Heiden will die CVP 2011 ihre Sitze im Kantons- und Gemeinderat verteidigen. In Herisau soll der Wähleranteil auf rund 15 Prozent gesteigert werden. Dadurch erhofft sich die CVP, die beiden Sitze im Kantonsrat zu festigen und im Einwohnerrat um ein bis zwei Mandate zuzulegen. Geplant ist auch, in ein bis zwei Gemeinden im Mittelland eine neue Ortspartei zu gründen, «um den Wählerinnen und Wählern eine Alternative zu den bisherigen Parteien zu bieten», wie es heisst. Die aktuelle Politik zeige, dass es in der politischen Mitte konstruktive Kräfte brauche, «welche über eine seriöse Sachpolitik Lösungen für die anstehenden Fragen anstrebt.»



























