CVP mit grosser Befriedigung
AR. Die CVP AR ist erfreut über den Ausgang der Bundesratswahlen, sorgt sich jedoch über das Image des Kantons.
Der Vorstand der CVP Appenzell Ausserrhoden hat mit Befriedigung vom Endergebnis der eidgenössischen Wahlen Kenntnis genommen. Die CVP konnte sich als führende Kraft in der Mitte des politischen Spektrums behaupten. Die Sitzgewinne im Nationalrat und die Position im Ständerat als grösste Partei sind als Auftrag zu werten, die anstehenden politischen Herausforderungen in der Wirtschafts-, Sozial- und Familienpolitik anzupacken.
Die CVP will sich in den nächsten vier Jahren als die Partei profilieren, die zukunftsorientiert Probleme löst. Seriöse Sachpolitik und weniger Populismus sind gefragt, wenn sich die Schweiz vorwärts bewegen will. Dafür steht die CVP ein.
Nach den kantonalen Wahlen hat die CVP Appenzell Ausserrhoden die eigene Rolle intensiv analysiert und diskutiert. Interessierte Mitglieder haben sich in einem Workshop klar dafür ausgesprochen, die CVP als Bundesratspartei im Kanton zu stärken. Dies kann nur mittels einer überzeugenden Parteiarbeit in den mit CVP-Vertretern besetzten Gremien und in einer engagierten Sachpolitik erreicht werden.
Zu diesem Zweck werden die Parteistrukturen überdacht und die Kommunikation der Partei nach innen wie aussen überdacht. Eine spezielle Arbeitsgruppe hat die Arbeit aufgenommen, die Resultate dürften im Frühjahr vorliegen. Als erstes muss die CVP Appenzell Ausserrhoden ihre Verankerung im Kanton, insbesondere im Appenzeller Mittelland verbessern. Die heutigen Schwerpunkte in Heiden und Herisau sind zwar eine gute Basis, genügen aber nicht, um im Kanton genügend politische Wirkung erzielen zu können.
Appenzell Ausserrhoden braucht eine starke Partei der Mitte. Die jüngsten Medienberichte über den Kanton fallen nicht sehr positiv aus, obwohl der Kanton im Steuerwettbewerb für Unternehmen an vorderster Front mitmacht. Die Steuersenkungen für Unternehmen allein genügen kaum, um den Bevölkerungsrückgang in unserem Kanton zu stoppen. Der Kanton muss auch in der Familien, Wohnungs- und Bildungspolitik fortschrittlich und zukunftsorientiert agieren.
Sorge bereitet der CVP die aktuelle Medienberichterstattung über unseren Kanton. Die Schlagzeilen in den Medien sind für unseren Kanton zu stark negativ und wirken sich auf das Image aus. Die CVP Appenzell Ausserrhoden ist überzeugt, dass unser Kanton viele Stärken hat, die es aktiv zu propagieren gilt. Es besteht echter Handlungsbedarf.



























