CVP Herisau will Wahlkonzept 2011 zügig umsetzen
Herisau/AR. Die Hauptversammlung der CVP Herisau hat Ende Mai 2009 das Wahl-Konzept 2011 mit einigen wichtigen Ergänzungen aus der Basis verabschiedet.
Bereits rund eine Woche später hat das Wahl-Komitee 2011 die ersten wichtigen Entscheide getroffen. So werden in den Monaten Juni/Juli/August 2009 alle CVP-Mitglieder von je einem Angehörigen des Wahl-Komitees kontaktiert bzw. besucht. Diese engen Kontakte zwischen den Mitgliedern und dem Komitee sollen bis zum Wahl-Sonntag 2011 aufrechterhalten werden. Somit können sich diese jederzeit aktiv an der Vorbereitung der Wahlen 2011 beteiligen.
In drei Arbeitsgruppen – Jugend-Liste, Wahl-Prospekt und Gestaltung der öffentlichen Auftritte – werden weitere Themen vertieft bearbeitet. Parallel dazu suchen die Mitglieder des Wahl- Komitees die ersten Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantons- bzw. Einwohnerrat. Das Wahl-Komitee 2011 ist überzeugt, dass bis zur Hauptversammlung 2010 erste konkrete Ergebnisse vorliegen, so dass dann die Parteimitglieder aktiv auf die weiteren Schritte in der Wahlvorbereitung Einfluss nehmen können. Armin Stoffel nimmt als Wahlleiter jederzeit Anregungen und Wünsche zu den Wahlen 2011 entgegen (071 351 24 04 / arminstoffel@bluewin.ch).
Ein Beitrag zur C-Debatte
Im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2011 plant die CVP Schweiz eine eigentliche C-Debatte, wobei das C für den Begriff christlich steht. Angesichts der aktuellen Finanz-, Wirtschafts- und teils auch Sinnkrise ist die Diskussion um tragende politische Werte unbedingt nötig, weil viele Bürgerinnen und Bürger zu tiefst verunsichert sind. Dr. Markus Arnold, Präsident der CVP des Kantons Zürich, hat kürzlich ein Grundsatzpapier zur christlichen Politik der CVP verfasst. Wir halten dazu einige wenige Aussagen fest. Die CVP ist eine überkonfessionelle Werte-Partei, die sich einem christlichen Menschen- und Gesellschaftsbild verpflichtet fühlt. Bewährte Grundsätze für die politische Arbeit sind die Orientie- rung am Gemeinwohl, das Subsidiaritäts- und das Solidaritätsprinzip.
Das Subsidiaritätsprinzip fordert, dass die nächsthöhere staatliche Instanz nur dort eingreifen darf, wo die untergeordnete Ebene überfordert ist. Dieses Element charakterisiert unseren Föderalismus. Auswüchse eines egoistisch verstandenen Föderalismus zeigen, dass es ein zweites Prinzip braucht, nämlich das Solidaritätsprinzip. Dieses fordert die politisch Verantwortlichen auf, immer das Ganze, das Gemeinwohl, bei ihrem Handeln zu berücksichtigen. Die Beachtung dieser beiden Prinzipien führt dazu, dass christliche Politik jeden Extremismus ablehnt. Die C-Politik stellt sich also sowohl gegen einen rücksichtslosen Liberalismus als auch gegen einen bevormundenden Staat. Die CVP Schweiz hat dafür in der jüngsten Vergangenheit das Begriffspaar „liberal- sozial“ geschaffen.
Treffen der CVP-Mandatsträger im Appenzeller Vorderland
Der Regierungsrat orientiert seine Tätigkeit an einem Regierungsprogramm, das er jeweils für eine Legislaturperiode festlegt und das auch vom Kantonsrat zur Kenntnis genommen wird. Das aktuelle Programm gilt für die Zeitdauer von 2007 bis 2011. Die Regierung des Kantons Appenzell A.Rh. legt darin die langfristigen Strategien dar, um den Kanton im Standortwettbewerb zu positionieren. Die CVP hat sich entschlossen, an ihrem Treffen mit ihren Mandatsträgeren (Kantons-, Gemeinde-, Einwohnerräte, Parteifunktionäre und eidg. Delegierte) das aktuell gültige Regierungsprogramm zu diskutieren. Ratsschreiber Martin Birchler hat es übernommen, den Stand der Umsetzung des Programms vorzustellen. Die Teilnehmer wollen anschliessend aus Sicht der CVP eine Wertung der bisherigen Anstrengungen vornehmen und versuchen, Vorschläge für ein kommendes Regierungsprogramm zu entwickeln, welche im Interesse einer lösungsorientierten C-Politik sind.
Diese Veranstaltung findet am Samstag, 5. September 2009, im Vorderland statt.
Neue eidgenössische Delegierte
Nach vielen Jahren engagierter Mitarbeit in der CVP haben Anna Bachmann und Irene Lautenschlager, beide aus Herisau, ihren Rücktritt als eidgenössische CVP-Delegierte aus dem Kanton Appenzell A.Rh. eingereicht. Der kantonale CVP-Vorstand dankt beiden Frauenpersönlichkeiten für ihren Einsatz in der nationalen und kantonalen CVP. Es ist nicht selbstverständlich, über Jahre die politische Arbeit in unserer Partei freiwillig und unentgeltlich zu leisten. Herzlichen Dank! Die CVP ist in der glücklichen Lage, mit Ira Nagel, Anna Jäger und Annemarie Nadig Nachfolge- rinnen gefunden zu haben. Der Vorstand hat alle drei Frauen an seiner letzten Sitzung gewählt. Er wünscht ihnen viele interessante Begegnungen und Diskussionen an den nationalen Delegiertenversammlungen.
Nächste Veranstaltung der CVP Appenzell A.Rh.
Abstimmungsorientierung über die eidgenössischen und kommunalen Vorlagen vom 27. September 2009:
Donnerstag, 10. September 2009, 19.30 Uhr, Alterszentrum Heinrichsbad, Kasernenstrasse, Herisau, (mit NR Arthur Löpfe).



























