Crazy Hackbrettler goes Hong Kong
Appenzell. St.Gallen, Herisau, München, Rorschach... und Hong Kong: Ein exotischer Auftritt.
Saiten sind seine Leidenschaft: Seit rund 27 Jahren schlägt der Appenzeller Roman Brülisauer schon die Saiten seiner Hackbretter an. Nun tritt er im Januar in Hong Kong auf.
Das «Yangquin»
In einem Hong Konger Luxushotel tritt Brülisauer mit 20 bis 35 chinesischen Musikern auf. «Z-h-a-n-g Y-i», wie Brülisauer buchstabiert, ist einer dieser Musiker. Der Chinese spielt auf einem gitarrenähnlichen Instrument, welches «Yangquin» genannt wird. Brülisauer selbst wird auf dem herkömmlichen Holzhackbrett sowie auf einem Plexiglashackbrett spielen – eine Rarität, welche der Appenzeller als wahrscheinlich einziger Europäer besitzt.
Top Secret
Wie oft Brülisauer auftreten wird, ist Gegenstand momentaner Abklärungen. «Wahrscheinlich werde ich zwei Mal auf der Bühne stehen, vielleicht aber auch drei Mal», so der 36-Jährige. Und es gibt noch eine weitere Unklarheit – zumindest für die Öffentlichkeit: Der Name der Firma, welche die Anlässe organisiert, ist momentan noch Top Secret. «Eine grosse Schweizer Modefirma bei mir angefragt, ob ich in Hong Kong auftreten will», verrät Brülisauer lediglich. «Die Events finden in einem Luxushotel statt, zwischen zwei Modeschauen werde ich zusammen mit den Musikern auftreten». Der Anlass steht unter dem Titel «Swiss-Hong Kong-Fashion night». Mehr wird noch nicht preisgegeben.
Crazy? Anders.
Seit sechs Jahren ist der Appenzeller Berufsmusiker. Deutschland, Österreich, Tunesien, USA, Japan… Die Liste der Tourneen des Hackbrett-Virtuosen ist lang. In letzter Zeit war er allerdings vorwiegend in Deutschland unterwegs. Brülisauer bietet unter anderem die «Crazy-Hackbrett-Show» mit einem Tanzensemble an. Crazy? «Mein Musikstil hebt sich von dem anderer Musiker ab», erklärt der Hackbrettspieler. «Ich versuche, Traditionelles und Modernes zu verbinden.»
Die Spannung ist gross
In Hong Kong war der 36-jährige Appenzeller noch nie. «Ich freue mich wahnsinnig auf die Auftritte in Hong Kong, einzig die Reise könnte anstrengend werden», so Brülisauer. Und trotzdem: «Es wird bestimmt überaus interessant werden, ich bin total gespannt.»
Gespannt sind die geladenen Chinesen bestimmt auch auf den Appenzeller – und vielleicht wird er mit seinen Stücken «Flauder», «Quöllfrisch» oder «Der Appenzeller Bläss» ein kleines Stückchen Appenzell nach Hong Kong bringen…
Weitere Informationenen finden Sie unter www.crazy-hackbrett.ch.



























