Cowboyhut statt Dächlikappe: Eine Pfadi im Wilden Westen

Herisau/AR. Die Mitglieder der Pfadi Herisau verwandelte sich im Pfingstlager in Cowboys.

Der Beruf des Cowboys war vor allem im 19. Jahrhundert einer der schwersten, verbunden mit harter Arbeit und Entbehrungen. Ein Cowboy war oft zehn Stunden am Tag im Sattel mit wenig Unterbrechungen, sein ganzes Leben spielte sich im Freien ab.

Ganz so streng wie es diese Definition aus dem Internet schildert hatten es die rund 60 Cowboys der Pfadi Herisau im Pfingstlager in Degersheim nicht. Zwar waren die Kinder und Jugendlichen sicher mehr als zehn Stunden im Sattel beziehungsweise auf den Beinen doch bot das Programm eher tolle Erlebnisse spielierscher Art als harte Arbeit.

Mit der Kutsche reisten die kleinsten Kinder in den Wilden Westen nach Degersheim, wo sie beim Damenluftbad ihre Zelter bezogen. Hauptattraktion auf dem Lagerplatz war ein originalgetreu nachgebauter Saloon in und um welchen es mehrmals täglich atemberaubende Shows der älteren Cowboys zu bestaunen gab.

In der Natur genoss man zusammen die Lageratmosphäre. Die traditionellen Geländespiele fehlten ebenso wenig wie der Abend am Lagerfeuer wo natürlich das altbekannte Cowboylied «An den Ufern des Mexico Rivers» gesungen wurde.
 

Appenzell Ausserrhoden / 09.06.2009 - 08:31:52
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