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«Chinderhuus Steckborn» fit für die Zukunft

Steckborn. Der Verein Chinderhuus Steckborn hat 2007 die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. 2008 steht im Zeichen des Qualitätsmanagements, hiess es an der Generalversammlung.

Vorstand und Leitung des Chinderhuus unterzogen den Betrieb im vergangenen Jahr einer kritischen Prüfung. Ziel war die langfristige Existenzsicherung der Kindertagesstätte, die eine wichtige Rolle im familienergänzenden Betreuungsangebot von Steckborn einnimmt.

Resultat ist ein zeitgemässes Betriebsreglement, schlanke Strukturen und differenziertere, weiterhin einkommensabhängige Tarife, die im Mai 2008 in Kraft treten. Zusammen mit dem per 2008 auf 60’000 Franken erhöhten Jahresbeitrag der Stadt Steckborn ist der Vorstand überzeugt, dass die Institution für die Anforderungen der Zukunft gerüstet ist, sagte Präsident Jörg Ferkel kürzlich an der Generalversammlung des Vereins Chinderhuus.

Investition ins Personal
Ein Teil der Mittel wird in eine moderate Lohnerhöhung des Personals investiert. Bisher lagen die Saläre am unteren Ende der vom Kita-Verband empfohlenen Ansätze. «Die kontinuierlich gute Arbeit des Teams um Krippenleiterin Nadine Gutwein soll honoriert werden», sagte Ferkel. Gleichzeitig steige damit die Attraktivität des Chinderhuus als Arbeitsplatz und die Fluktuation bleibe gering, was den strategischen Zielen entspreche.

Defizit markant reduziert
Das Chinderhuus beschäftigt drei gelernte Kleinkinderzieherinnen mit insgesamt 260 Stellenprozenten, als anerkannter Lehrbetrieb weiter eine Auszubildende sowie eine Praktikantin. Mit der Betreuung der rund 40 eingeschriebenen Kindern wurde 2007 ein Umsatz von rund 158’200 Franken erwirtschaftet, 14’000 Franken mehr als budgetiert. Zusammen mit höheren Spenden reduzierte sich das Defizit dadurch um rund 20’000 auf 2’700 Franken. 2008 rechnet man mit einem Defizit von 5’600 Franken. «Wegen des neuen Tarifregimes wurde bewusst vorsichtig kalkuliert», erläuterte Kassierin Silvia Janett dazu.

Mehr Plätze in Prüfung
Die vom Kanton bewilligten 12 Betreuungsplätze waren im Schnitt gut ausgelastet, teilweise bestehen Wartelisten, etwa für Säuglinge. Derzeit laufen Abklärungen für eine Erhöhung auf 16 Plätze. Noch in Verhandlung ist der künftige Mietzins für die Chinderhuus-Liegenschaft mit der Hausmann-Stiftung als Eigentümerin. Dies, nachdem drei Viertel des ursprünglichen Umschwungs für eine 2007 fertig gestellte Überbauung verkauft wurden. Betrieblich steht 2008 die Umsetzung des Qualitätsmanagements nach definierten Kriterien im Vordergrund.

Neue Revisoren gewählt
Unverändert im Vorstand sind Jörg Ferkel als Präsident, Vizepräsident Rolf Müller sowie Silvia Janett, Regula Merkofer, Astrid Haller, Susanne Niederer und Erika Vollenweider. Als Revisoren wurden Susanne Heeb und Roman Donatsch gewählt, beide Steckborn.

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ThurgauThurgau / 23.04.2008 - 10:18:00