Chemieunfall glimpflich abgelaufen
Pfäffikon/ZH. Bei einem Chemieunfall in einem Industriebetrieb in Pfäffikon sind am Mittwochnachmittag rund 200 Liter Elektrolyt ins Erdreich gelangt.
Ein 32-jähriger Angestellter war um 15 Uhr damit beschäftigt mit einem Gabelstapler einen Plastikcontainer von der Produktionshalle in ein Gebindelager zu transportieren. Während der Fahrt rutschte der auf einer Palette montierte Container von der Gabel und schlug leck.
Dabei gelangten maximal 200 Liter der Elektrolyt-Lösung (Wasser/Säure/Zinn) auf den asphaltierten Vorplatz und von da ins angrenzende Erdreich. Bei diesem Gemisch handelt es sich um eine Lösung die Verätzungen auf der Haut verursacht.
Durch das AWEL wurde angeordnet, dass das kontaminierte Erdreich ausgebaggert und der fachgerechten Entsorgung zugeführt wird. Da anfänglich der Umfang des Unfalls nicht genau bekannt war, wurde ein Grossaufgebot an Feuerwehren, Chemie- und Umweltspezialisten aufgeboten.
So standen die betriebseigene Feuerwehr, die Feuerwehr Pfäffikon, die Stützpunktfeuerwehr Uster, Chemiespezialisten der Berufsfeuerwehren Winterthur und Zürich im Einsatz. Kantonspolizei Zürich



























