Busunglück in Siders: abschliessende Mitteilung
Siders/VS. Nach dem Carunfall, der sich am Dienstatg, 13. März 2012, bei Siders ereignet hat, konnten am Donnerstag und Freitag alle im Wallis hospitalisierten Kinder das Spital verlassen.
Ihre gestaffelte Rückreise ab dem Flugplatz Sitten wurde in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei, den Sanitätsdiensten und der Rega organisiert. Das Spital Wallis dankt allen Beteiligten, vor allem die Kantonspolizei und die KWRO, für die hervorragende Zusammenarbeit im Verlauf dieser Woche.
Das Spital Wallis freut sich, mitteilen zu können, dass die 20 Kinder, die seit dem tragischen Unfall am Abend des 13. März im Kanton hospitalisiert waren, in ihr Land zurückgekehrt sind. Sechs leichtverletzte Kinder, die sich im Spital Visp befanden, konnten das Spital bereits am Donnerstag verlassen, zusammen mit zwei Kindern, die in Sitten hospitalisiert waren. Die letzten zwölf Kinder wurden im Verlauf des Freitags ab Sitten zurückgeflogen.
Drei Kinder befinden sich weiterhin in kritischem Zustand im Universitätsspital Lausanne. Ein weiteres Kind, dessen Leben nicht in Gefahr ist, wird im Inselspital in Bern behandelt und sollte während des Wochenendes das Spital verlassen können.
In der Nacht vom 13. auf den 14. März war eines der 24 verletzten Kinder ins Inselspital nach Bern geflogen worden. Die anderen 23 wurden zunächst im Spital Wallis behandelt. Nach der Stabilisierung ihres Zustands und ersten Behandlungen und Operationen wurden drei Kinder ins Universitätsspital Lausanne verlegt.
Das Spital Wallis verfügt über den Status eines «Trauma Center». Daher stehen in 16 medizinischen Fachgebieten rund um die Uhr Personen in Bereitschaft. Dank der extrem raschen, kollektiven und solidarischen Mobilisierung aller Kräfte des Spitals konnte den Opfern dieses tragischen Unfalls in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch und in den darauffolgenden Tagen kompetent Hilfe geleistet werden. Die verletzten Kinder erhielten nicht nur die medizinische Behandlung, die ihr Zustand erforderte, sondern wurden zusammen mit ihren Angehörigen auch psychologisch betreut. Insgesamt wurden über 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Fachrichtungen aufgeboten.
Die Ärzteschaft, das Pflegepersonal und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Spitals Wallis sind zutiefst bestürzt über dieses Drama und sprechen den Trauerfamilien von Herzen ihr Beileid aus.



























