Bürgerliches Komitee sagt «Nein danke!»
Frauenfeld/TG. Zur kantonalen Abstimmung vom 27. September über die «Flate Rate Tax» hat sich auch ein bürgerliches Komitee «Nein zur verfehlten Steuerreform» gebildet.
Es bekämpft die Vorlage unter dem Motto „Nein danke! Steuergeschenke verteilen ist kein Spiel“. Das Komitee hält die massive Entlastung reicher Steuerpflichtiger und auch die Bevorzug der externen Kinderbetreuung gegenüber der familieninternen Betreuung für ungerecht. Die „Flate Rate Tax“ bringe den Politischen Gemeinden und den Schulgemeinden zu hohe Steuerausfälle.
Die Erfahrung der letzten Jahre zeige auch, dass die reichen Deutschen ohnehin zahlreich in den steuergünstigen Thurgau kommen. Die grosse Zuwanderung treibe nicht zuletzt die Boden- und Wohnungspreise weiter in die Höhe. Das Komitee spricht sich für eine Senkung des kantonalen Steuerfusses um 12 bis 15 Prozent aus. Davon profitierten alle Steuerzahler gleichermassen, und den Gemeinden entgingen keine Steuereinnahmen.
Das Co-Präsidium des bürgerlichen Komitees „Nein zur verfehlten Steuerreform“ bilden folgende Personen: Wolfgang Ackerknecht (Kantonsrat EVP, Kirchenpfleger, Frauenfeld), Max Brunner (Kantonsrat SVP, Fürsorger, Weinfelden), Markus Hausammann (Gemeindeammann SVP, Landwirt, Langrickenbach), Bernhard Kraft (Ing. agr. ETH, Wäldi), Josef Mattle (Stadtammann CVP, Bischofszell), Fritz Rupp (Kantonsrat EVP, Landwirt, Tobel), Evelyne Schweizer (Schulvorsteherin EVP, Hausfrau, Frauenfeld), Regula Streckeisen (Kantonsrätin EVP, Ärztin, Egnach), Andrea Vonlanthen (Kantonsrat SVP, Chefredaktor, Arbon), Robert Zahnd (Kantonsrat SVP, Förster, Frauenfeld).



























