Bühler prüft Wärmeverbund
Bühler. Der Gemeinderat hat sich mit der Frage eines Fernwärmeprojekts beschäftigt. Zur weiteren Abklärung hat er eine Konzeptstudie in Auftrag gegeben.
Die Gemeinde Bühler und die Industriebetriebe Tisca AG, Eschler AG und Elbau AG befassten sich vor wenigen Wochen mit dem Thema eines Wärmeverbundes. Dies auch deshalb, weil in rund zwei Jahren die Hauptstrasse durch das Dorf Bühler saniert wird. Aufgrund der vorhandenen Überschussenergie und des Energiebedarfs herrscht die Meinung vor, dass es für die Industriebetriebe wie auch für die öffentlichen Gebäude interessant sein könnte, sich mit einem Wärmeverbund zu vernetzen.
Vieles spricht für Wärmeverbund
Vorgespräche mit Spezialisten haben ergeben, dass es in der Gemeinde Bühler sehr viele Aspekte gibt, die für einen Wärmeverbund sprechen. Sollte ein Projekt realisiert werden, kann die Gemeinde mit den öffentlichen Gebäuden längerfristig profitieren.
Gemeindebeitrag für Konzeptstudie
Damit Entscheidungsgrundlagen vorliegen, wurde die Firma NRG A AG mit Sitz in Altstätten beauftragt, eine detaillierte Konzeptstudie auszuarbeiten. Die Firma ist spezialisiert auf Planung, Bau und Betrieb von Energieanlagen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 20’000 Franken, welche die Industriebetriebe und die Gemeinde mit je 7’500 Franken und Pro Bühler mit 5’000 Franken finanzieren werden. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Gemeindebeitrag dem «Landesfähnrich Sutter Legat» zu belasten.
Die weiteren Schritte werden nach Vorliegen der Studie im nächsten Februar bestimmt.



























