• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Brücken für 1,2 Millionen erneuern

Frauenfeld. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat einen Brückenneubau und zwei Brückensanierungen genehmigt und in zwei Fällen die entsprechenden Arbeiten an Thurgauer Unternehmungen vergeben. Das dritte Objekt realisiert er zusammen mit dem Kanton St.Gallen.

Der Brückenneubau betrifft die Kantonsstrasse K64, die bei Gloten in der Politischen Gemeinde Sirnach die SBB-Bahnlinie Wil ? Winterthur überquert. Dieses Bauwerk stammt aus dem Jahr 1911 und wurde 1982 erneuert. Die Brücke weist starke Alterungs- und Verwitterungsschäden auf und genügt den heutigen Anforderungen bezüglich Trag- und Verkehrssicherheit nicht mehr. Sie wird deshalb durch einen Neubau ersetzt, der sieben Meter neben der heutigen Brücke stehen wird. Der Regierungsrat hat die entsprechenden Baumeister- und Strassenbauarbeiten an zwei Unternehmen zum Gesamtbetrag von 983 000 Franken vergeben.

Die Kemmenbachbrücke an der Kantonsstrasse K58 zwischen Wigoltingen und Märstetten ist 1936 gebaut worden. Im Zuge der periodischen Brückeninspektion wurde festgestellt, dass die Fahrbahnplatte neben Alterungs- und Witterungsschäden eine ungenügende Tragsicherheit aufweist. Das Projekt sieht nun einen Ersatz der Brückenplatte vor, die auf die bestehenden Widerlager abgestellt wird. Die Bauarbeiten an der Kemmenbachbrücke hat der Regierungsrat zum Betrag von 111 000 Franken vergeben.

Die Kantonsstrasse K127 überquert zwischen St. Pelagiberg und Häggenschwil beim Weiler Roten die Sitter auf einer 51 Meter langen Betonbogenbrücke, die 1911 erstellt wurde. Die Grenze zwischen den Kantonen Thurgau und St. Gallen verläuft auf der Mitte dieser Brücke, die sich je zur Hälfte im Eigentum und der Unterhaltspflicht der beiden Kantone befindet. Auch dieses Bauwerk weist starke Alterungs-, Verwitterungs- und Ermüdungsschäden auf. Die stabile Betonkonstruktion bleibt erhalten, hingegen werden die Fahrbahnplatte und der Belag erneuert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 300’000 Franken, an die der Kanton Thurgau die Hälfte zu leisten hat. Diesen Betrag hat der Regierungsrat genehmigt und zahlt ihn nach Abschluss der Bauarbeiten an den federführenden Kanton St. Gallen.

Strassenbelagsarbeiten für 2,44 Millionen Franken
Der Regierungsrat hat zuden Belagsarbeiten an neun verschiedenen Strassenstücken im Kanton zum Gesamtbetrag von 2,44 Millionen Franken vergeben. Alle neun Aufträge wurden an Thurgauer Strassenbauunternehmen vergeben.

Der Regierungsrat hält es für unerlässlich, dass für die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) sowie die Innovationsförderung eine zeitgemässe gesetzliche Grundlage geschaffen wird. Ausserdem begrüsst er es, dass der gesamte Bereich von Forschung und Innovation in einem Gesetz zusammengefasst wird. Das schreibt er in der Vernehmlassung zuhanden des eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements. Er fordert im Weiteren, dass auch die Pädagogischen Hochschulen als Organ der Hochschulforschung anzuerkennen seien und dass grenzüberschreitende Interreg-Projekte förderungswürdig seien.

Der Regierungsrat hat den Kantonstierarzt ermächtigt, mit der Firma Mycrosynth AG in Balgach einen Zusammenarbeitsvertrag zu unterzeichnen. Dabei geht es um die Durchführung von Untersuchungen im Zusammenhang mit der Bovine Virus-Diarrhoe (BVD), einer Durchfallerkrankung bei Rindern. Die BVD ist zurzeit eine der am weitesten verbreiteten und verlustreichsten Infektionskrankheiten bei Rindern. Das Gesamtvolumen des Auftrags beträgt ungefähr 850 000 Franken. Diese Kosten gehen zulasten des Tierseuchenfonds.

Der Regierungsrat hat einer Zusatzvereinbarung für einen Neubau der Fachhochschule St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, zugestimmt. Die bisherige Vereinbarung regelt zwar die Betriebskosten der Trägerkantone, nicht aber das Vorgehen bei grösseren Investitionen. In der Zusatzvereinbarung ist unter anderem die Finanzierung der Investition von knapp 100 Millionen Franken sowie die Amortisation des Betrags über 25 Jahre geregelt. Für den Kanton Thurgau ergibt sich daraus eine leichte Erhöhung der Kosten pro Studentin oder Student aus dem Kanton Thurgau.

Für den Neubau einer Mensa im Campus Lehrerbildung in Kreuzlingen hat der Regierungsrat die Arbeiten für die äusseren und inneren Holzverkleidungen vergeben. Berücksichtigt worden ist das Angebot einer ortsansässigen Firma zum Betrag von 178 000 Franken.

Im Kantonsspital Frauenfeld müssen im Haus Beo die Fenster saniert werden. Der Regierungsrat hat die entsprechenden Arbeiten zum Betrag von 122 000 Franken an ein Thurgauer Unternehmen vergeben.

Der Regierungsrat hat die Auflösung der Viehversicherungskorporation Kreuzlingen genehmigt. Die Korporation hat ihre Auflösung am 15. Februar 2008 beschlossen, nachdem die Mitgliederzahl in den vergangenen Jahren stetig gesunken ist.

ThurgauThurgau / 03.04.2008 - 07:28:00