Bronze für Käthy Eisenhut
Rehetobel. An der Master World Championship im Italienischen Pescara am vergangenen Wochenende holte sich Käthy Eisenhut die Bronzemedaille.
Die beiden Schweizer Inlineskaterinnen Susanne Zellweger (Benken SG) und Käthy Eisenhut (Rehetobel), holten an den Master World Championship im Italienischen Pescara am vergangenen Wochenende jeweils die Silber und die Bronzemedaille.
Am vergangenen Samstag fanden in Pescara die Weltmeisterschaften der Inlineskater Masters statt. Die kleine Schweizerdelegation bestehend aus 10 Skaterinnen und Skatern traten in Italien gegen weitere 18 Nationen zur Weltmeisterschaft an. Aus organisatorischen Gründen wurde es den Schweizer Athleten leider nicht ermöglicht im Nationaldress zu starten somit waren die Schweizer in den unterschiedlichsten Farben vertreten.
Das Wetter am Renntag zeigte sich trotz den südlichen Gefilden eher ungemütlich und regnerisch. Die Stimmung war trotz dem Wetter auf dem Höhepunkt. Die Organisation in Italien war super und die Marathon-Rennen wurden von Helikoptern mit Fernsehkameras und Motorradfahrern begleitet und das Filmmaterial wurde direkt ins Start/Zielgelände auf einer Grossleinwand übertragen.
Vor dem Rennen musste noch ein Ölfilm auf der Strasse entfernt werden. Die Rennstrecke war jedoch auch danach noch sehr rutschig und in erster Line wurde vorsichtig gefahren. Gleich beim Start der Frauen splittete sich das Feld aufgrund des rutschigen Untergrundes. Vier Fahrerinnen formten die Spitzengruppe. Mit dabei eine Dänin, eine Finnin und die beiden Schweizerinnen Zellweger und Eisenhut. Im weitern Verlauf des Rennens und einigen Attacken musste die Finnin abreissen lassen und ein Spitzentrio zog weiter. Auf der zweitletzten von insgesamt sieben Runden wurde sehr taktisch gefahren, dies zeigte sich in einem praktischen Rennstillstand mit Zwischensprints bis zu 45 Stundenkilometern.
Der Dänin Catherine Crage gelang es schlussendlich sich von den beiden Schweizerinnen abzusetzen und holte sich somit den Masters Weltmeistertitel. Eisenhut musste im Zielsprint noch einen Sturz durch einen Ausrutscher auf einem Ölfleck einstecken und belegte somit hinter der Zweitplatzierten Zellweger knapp den dritten Rang.



























