Brandstifter unterwegs – Zeugen gesucht
Bellach/Langendorf/Selzach/SO. Unbekannte haben mittels Molotowcocktails Brände gelegt oder zu legen versucht. Es entstanden nur geringer Sachschaden.
Eine unbekannte Täterschaft hat heute am frühen Morgen, 23. Mai, in Bellach, Langendorf und Selzach mittels Molotowcocktails Brände gelegt oder zu legen versucht. Es entstanden nur geringer Sach- und kein Personenschaden. Die Täterschaft dürfte mit einem Kleinwagen unterwegs gewesen sein. Die Polizei sucht Zeugen.
Die «Anschläge» erfolgten in der Zeit zwischen 2 Uhr und 3.15 Uhr mittels mit Brandbeschleuniger gefüllten Flaschen. Ein Tatort war das Bowling Center an der Gewerbestrasse 19 in Bellach. Die Flammen erloschen von selbst.
In Selzach wurde auf Höhe der Liegenschaft Bielstrasse 4 auf dem Vorplatz ein Sofa in Brand gesteckt. Dieses konnte von der alarmierten Polizei von der bereits russgeschwärzten Fassade weggezogen werden, so dass kein weiterer Schaden entstand.
Ebenfalls in Selzach brannten in der Nähe des Forsthauses etwa 12 gepresste Strohballen. Auch diese waren vorsätzlich angezündet worden. Zudem fand die Polizei auf der Solothurnstrasse T5 zwischen Solothurn und Selzach Reste eines abgebrannten Molotowcocktails.
In Langendorf war das Ziel der Brandstifter das «Pub Weissenstein». Dort wurde aus einem mit mehreren Personen besetzten Auto eine Flasche in den Eingangsbereich geworfen. Der Brandsatz ging jedoch nicht los. Danach beschleunigte der Fahrer und fuhr Richtung Solothurn davon.
Es ist nicht auszuschliessen, dass die Täterschaft weitere Brandsätze gelegt hat, welche nicht losgegangen oder von selbst erloschen sind. Personen, welche verdächtige Flaschen oder Brandstellen feststellen, werden gebeten, sich umgehend mit der Kantonspolizei Solothurn, Telefon 032 627 71 11, in Verbindung zu setzen.
Zudem werden Zeugen gesucht, welche möglicherweise die Täterschaft bei Vorbereitungshandlungen (z.B. Abfüllen von Flaschen) gesehen haben oder welchen der Kleinwagen und deren Insassen zur fraglichen Zeit in der Region aufgefallen ist oder die sonst sachdienliche Beobachtungen gemacht haben. Hinweise auch über den Polizeinotruf 112 oder 117.



























