Bombendrohung gegen Migros. Täter ermittelt
Brugg/AG. Nach der heute eingegangenen telefonischen Bombendrohung wurde das Gebäude Neumarkt 1 evakuiert und mit Sprengstoff- Spürhunden durchsucht. Die gleichzeitigen polizeilichen Ermittlungen führten zur Anhaltung des Täters.
Am 17.05.2011, im Verlauf des Nachmittags, ging bei der Migros Brugg ein Anruf ein, in welchem von einer Bombe gesprochen wurde. Obwohl keine konkreten Angaben gemacht wurden, entschloss sich die Kapo, die Filiale der Migros nach Ladenschluss, mit Sprengstoff-Spürhunden, zu durchsuchen. Dies mit negativem Erfolg.
Am 18.05.2011, 08:25 Uhr, ging erneut eine telefonische Bombendrohung bei der Migros in Brugg ein. Aufgrund der im Anruf geäusserten konkreten Drohungen, wurde das Gebäude «Neumarkt 1» komplett evakuiert und erneut mit Sprengstoff-Spürhunden der Grenzwache und der Kapo BE durchsucht. Die Durchsuchung verlief wiederum negativ.
Im Zuge der gleichzeitig durchgeführten polizeilichen Ermittlungen konnte der mutmassliche Täter noch vor 14:00 Uhr ermittelt und angehalten werden. Es handelt sich um einen 42-jährigen Schweizer, welcher Patient der Psychiatrischen Klinik Königsfelden ist. Die Staatsanwaltschaft Brugg hat gegen den Beschuldigten ein Verfahren eröffnet.
Die Kantonspolizei weist darauf hin, dass solche Drohungen kein Spass oder Bagatelldelikt sind und eine Täterschaft mit erheblichen Forderungen der geschädigten Geschäfte zu rechnen hat.



























